ESC 2015 Zehn Sänger fürs Finale
Balkan-Techno-Beat der Drama-Queen: Bojana Stamenov aus Serbien singt am Samstag noch einmal "Beauty Never Lies".
Nebel- statt Windmaschine: Nina Sublatti aus Georgien trat mit Leder und Kriegsgeschrei an - das gefiel Jury und Zuschauern.
Auch Genealogy aus Armenien entschied sich für den Einsatz der Nebelmaschine - und wurde in seinem Song politisch. "Face The Shadow" erinnert an den Völkermord vor 100 Jahren.
Elina Born (r.) und Stig Rasta aus Estland galten als Favoriten des ersten Halbfinales.
Folk aus Ungarn: Sängerin Boggie und ihre Background-Crew wünschen sich Frieden - und sind damit offenbar nicht alleine.
Auch die Band Voltaj nutzte ihren Auftritt für eine politische Botschaft: In "De la Capat / All over again" thematisieren die Rumänen das Schicksal der Kinder, die von ihren zum Arbeiten ausgewanderten Eltern zurückgelassen werden. Am Samstag dann vor größerem Publikum.
Die Qualifikationsbilanz der Griechen bleibt makellos: Maria Elena Kyriakou trällert ihre Ballade noch einmal im Finale.
Frau in langem Abendkleid I: Der Auftritt der russischen Sängerin Polina Gagarina war mit Spannung erwartet worden. Die befürchteten Pfiffe als Reaktion auf die Rolle Russlands in der Ostukraine blieben aber aus.
Frau in langem Abendkleid II: Elhaida Dani singt gegen den Wind und sichert Albanien einen weiteren Auftritt.
Und das letzte Ticket geht an: Belgien. Loïc Nottet ist nicht nur einer der jüngsten Teilnehmer, er liefert auch einen der modernsten Auftritte.