ESC: Die 27 Auftritte - DER SPIEGEL
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ESC Die 27 Auftritte

Ein Goldjunge, Electro-Swing und drei Opernsänger - das war ESC 2015.
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Sie eröffnete den Wettbewerb: Adele-Kopie Maraaya vertrat mit dem Song "Here for You" Slowenien. Ihr Markenzeichen ohne tieferen Sinn: XXL-Kopfhörer.

Foto: Nigel Treblin/ Getty Images
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Die Chansonsängerin Lisa Angell trat für Frankreich mit "N'oubliez pas" an - sie erzählt in der Ballade von den Schäden, die ein Dorf nach dem Ersten Weltkrieg davonträgt.

Foto: Nigel Treblin/ Getty Images
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Es folgte das Kontrastprogramm: Golden Boy aka Nadav Guedj aus Israel legte eine Popnummer hin, die keine Boyband der Neunzigerjahre besser hinbekommen hätte.

Foto: Nigel Treblin/ Getty Images
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Während "Golden Boy" so eher Fans des gepflegten Trashs bediente, brachten sie eine der anspruchsvolleren Pop-Performances: Elina Born & Stig Rästa aus Estland inszenierten ihr Duett als James Bond-würdiges Schattenspiel.

Foto: Nigel Treblin/ Getty Images
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Aus Großbritannien traten Electro Velvet mit einer fidel-harmlosen Electro-Swing-Nummer an - und mit leuchtenden Anzügen sowie einigen Flirts auf der Bühne.

Foto: Nigel Treblin/ Getty Images
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Sie erinnerten im Balladen-Chor an den Völkermord an ihren Landsleuten vor hundert Jahren - und trugen Kostüme wie aus einer Fantasy-Serie. Die Band Genealogy aus Armenien.

Foto: Georg Hochmuth/ dpa
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Der Kuss war ihr Programm: Vor einem Hintergrund, der eindeutig von einem Bildschirmschoner der Neunziger inspiriert war, duettierten sich Monika Linkyte und Vaidas Baumila mit "This Time" für Litauen.

Foto: Georg Hochmuth/ dpa
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Eine serbische Beth Ditto mit Eurodance-Einschlag? Bojana Stamenow war zwar gekleidet wie eine Disney-Prinzessin und stieg balladig ein - den zweiten Teil ihres Songs "Beauty Never Lies" röhrte sie aber als echte Disco-Nummer.

Foto: Julian Stratenschulte/ dpa
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Es folgte ein Balladen-Duett von Mørland und Debrah Scarlett, die Norwegen - wobei man sich vor allem Gedanken um ihn machte: Er sang von einem dunklen Geheimnis aus einer Kindheit - aber verriet auch heute nicht, was er da eigentlich verbrach.

Foto: Georg Hochmuth/ dpa
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Måns Zelmerlöw und seine Jungs: Mit seiner Popnummer "Heroes" galt der Schwede als einer der Favoriten im Wettbewerb.

Foto: Georg Hochmuth/ dpa
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Der nächste Einzelkünstler schlug wieder viel ruhigere Töne an: Der 20-jährige John Karayiannis trat für Zypern mit der Folk-Nummer "One Thing I Should Have Done" an - und bewies mit seiner Performance, dass auch Zurückhaltung funktionieren kann.

Foto: Georg Hochmuth/ dpa
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Ein Australier, der aussieht wie Roger Cicero: Guy Sebastian legte eine respektable Popperformance hin - nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Foto: Georg Hochmuth/ dpa
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Loïc Nottet mit "Rhythm Inside" trat für Belgien an - und legte eine erstklassige, minimalistische Popnummer hin, die Fans von Lorde und Stromae durchaus begeistern muss -für die Zuschauer aber dann doch zu sperrig war.

Foto: Georg Hochmuth/ dpa
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Der Mann am (brennenden) Klavier: The Makemakes vertraten Österreich mit der Coldplay-ähnlichen Klavier-Nummer "I Am Yours".

Foto: Nigel Treblin/ Getty Images
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Maria-Elena Kyriakou vertrat Griechenland mit "One Last Breath" - und legte eine stimmgewaltige Power-Ballade hin, die an die guten Zeiten von Céline Dion erinnerte.

Foto: AP/dpa
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Knez trat mit "Adio" für Montenegro an - er gehörte zwar Mitte der Neunziger zu den Stars auf dem Balkan, legte aber auch im Finale eine durchaus schwungvolle post-jugoslawische Ballade hin, Tanzen inklusive.

Foto: Georg Hochmuth/ dpa
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Ann Sophie startete als 17. - die undankbare Rolle der Nachrückerin merkte man der 24-Jährigen bei ihrer Performance nicht an: Vor Fantasie-Projektionen, die Assoziationen an den Rorschach-Test hervorriefen, legte sie "Black Smoke" stimmsicher hin.

Foto: LEONHARD FOEGER/ REUTERS
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Es folgte Monika Kuszynska mit "In the Name of Love" - zumindest nach den Wettquoten galt sie als Außenseiterin.

Foto: DIETER NAGL/ AFP
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Ein Traum in Rot - aber nicht nur das Kleid stimmte. Die 22-jährige Aminata legte für Lettland ihre Electro-Ballade "Love Injected" mit beeindruckender Präsenz hin.

Foto: Helmut Fohringer/ dpa
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Voltaj besangen für Rumänien das Schicksal der Kinder, die von ihren zum Arbeiten ausgewanderten Eltern zurückgelassen werden. Illustriert durch eindringliche Videowandbilder, engagiert und zweisprachig gesungen, mit Coldplay-Chören zum Schluss.

Foto: Julian Stratenschulte/ dpa
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Erst trug sie ein hochgeschlossenes rot glitzerndes Etwas mit Schleppe - dann warf sie es ab und vollführte Turnübungen mit einem barbrüstigen Athleten: Edurne, die mit "Amanecer" für Spanien ins Rennen ging.

Foto: Georg Hochmuth/ dpa
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Ein bisschen Frieden? Boggies Folksong "Wars for Nothing", das für Ungarn ins Rennen ging, sackte da ziemlich ab...

Foto: Georg Hochmuth/ dpa
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... und blieb auch wenig in Erinnerung, weil es danach so plakativ kriegerisch weiterging: Nina Sublatti legte mit "Warrior" zwar nicht den smartesten Song dieses Abends hin - punktete aber mit eindrucksvoller Schulter-Befederung.

Foto: Georg Hochmuth/ dpa
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Startnummer 24: Elnur Hüseynov trat mit "Hour of the Wolf" für Aserbaidschan an - ein dramatischer Popsong, bei dem Hüseynov eindrucksvoll zeigte, dass er einen sehr glaubwürdigen Wolfsschrei draufhat.

Foto: Georg Hochmuth/ dpa
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Sie sang, als ginge es um ihr Leben - und brach am Ende gar in Tränen aus: Polina Gagarina sang für Russland das Friedenslied "A Million Voices". Kommentator Peter Urban dazu: ¿Ihr Friedensappell in Gottes, pardon, in Putins Ohr."

Foto: Nigel Treblin/ Getty Images
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Elhaida Dani war die vorletzte im Wettbewerb: Ihr Song "I'm Alive", der an eine Evanescence-B-Seite erinnerte, war dann leider nicht ganz sauber gesungen - aber ein bisschen Schräges tat dem an sich extrem stimmgewaltigen Wettbewerb auch ganz gut.

Foto: Georg Hochmuth/ dpa
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Ein grandioses Finale: Die drei Opernsänger von Il Volo sangen von "Grande Amore" - vor römischen Ruinen.

Foto: Nigel Treblin/ Getty Images
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