Eskalation in Burma Die Junta macht ernst
Sicherheitskräfte marschieren auf einer Straße in der ehemaligen Hauptstadt Burmas, Rangun.
Ein Mann hält bei Protesten ein Foto des Vaters der Nobelpreisträgerin und burmesischen Oppositionspolitikerin Aung San Suu Kyi in die Höhe.
Durch die Gewalt der Sicherheitskräfte sind nach offiziellen Angaben vier Menschen getötet worden, oppositionelle Radiosender sprachen von acht Toten.
Blick durch Gitter: Ein junger Mönch sieht zu, wie Polizei und Militär gegen die Demonstranten vorgehen.
Beten gegen die Gewalt: In Rangun beobachten Frauen das Vorgehen der Sicherheitskräfte.
Demonstrationen in London: Etwa 200 Menschen protestieren vor der burmesischen Botschaft.
Auf die Straße für die Menschen in der Heimat: Exil-Burmesen in London
Mönche haben Mundschutz angelegt, bevor sie zu Protesten gegen die Regierung ins Zentrum von Rangun ziehen.
Ein Gruppe buddhistischer Mönche kniet vor den Sicherheitskräften.
Am Morgen sahen sich die Demonstranten -wie hier vor der Shwedagon-Pagode - einer starken Sicherheitspräsenz gegenüber.
An zahlreichen Stellen in der ehemaligen Hauptstadt Rangun wurden Militär- und Polizeiverbände postiert.
Die Soldaten wurden mit Lastwagen aus mehreren Kasernen zusammengezogen.
Die Sicherheitskräfte warten häufig in der Nähe buddhistischer Tempel ...
... und setzten im Laufe des Morgens zum ersten Mal Tränengas gegen die Demonstranten ein.
Manche der Protestierenden flüchteten, aber viele hielten stand.
Offenbar aus Wut setzten einige Demonstranten Polizeimotorräder in Brand.
Zum ersten Mal gab es auch Verletzte, darunter zahlreiche Mönche. Ein Geistlicher soll sogar ums Leben gekommen sein.
Die Protestbewegung lässt sich jedoch bislang nicht aufhalten.