Ethik: Die antastbare Menschenwürde - DER SPIEGEL
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Ethik Die antastbare Menschenwürde

In fast allen bioethischen Debatten wird auf die Unantastbarkeit der Menschenwürde verwiesen. Ein genauerer Blick zeigt, dass der Begriff viel zu beliebig verwendet werden kann. Am besten sollte man sich überhaupt nicht auf ihn berufen, argumentiert Edgar Dahl.
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Patientin im Hospiz: Insbesondere in der Sterbehilfe-Debatte wird der Appell an die Würde des Menschen inflationär verwendet.

Foto: dpa/dpaweb
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Auf sittlicher Autonomie beruht nach Immanuel Kant die Würde des Menschen. Gegen die Todesstrafe war er nicht.

Foto: B2470 Bertelsmann Lexikon Verlag/ dpa
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Michel de Montaigne: "Die Anmaßung ist unsere natürliche Erbkrankheit."

Foto: Hulton Archive/ Getty Images
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Friedrich Hegel: "Der Mensch, da er Geist ist, soll sich des Höchsten würdig achten."

Foto: STR/ ASSOCIATED PRESS
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