EU-Ranking: Billige Arbeit, teure Arbeit - DER SPIEGEL
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EU-Ranking Billige Arbeit, teure Arbeit

Die Exportmacht Deutschland verärgert Frankreich und andere Länder. Doch warum sind die hiesigen Unternehmen eigentlich so erfolgreich? Ein EU-Vergleich zeigt: Die Bundesrepublik konnte ihre Wettbewerbsposition radikal verbessern - weil die Arbeitskosten langsamer steigen als bei den Nachbarn.
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Litauen (Blick auf die Hauptstadt Vilnius): Die Arbeitskosten sind im vierten Quartal 2009 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 10,8 Prozent gesunken. Der baltische Staat fährt einen drastischen Sparkurs und nimmt dafür auch Deflation in Kauf - alles nur, um den Wechselkurs zum Euro zu verteidigen und bis 2014 die Gemeinschaftswährung einführen zu können.

Foto: DDP
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Estland (Altstadt der Hauptstadt Tallinn): Auch hier fallen die Arbeitskosten drastisch - um 5,8 Prozent. Die weltweite Rezession traf die baltischen Staaten 2009 besonders hart.

Foto: Peer Grimm/ picture-alliance / dpa/dpaweb
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Lettland (Hauptstadt Riga): EU und IWF haben dem Land das härteste Sparprogramm der jüngeren Wirtschaftsgeschichte verordnet. Das Ergebnis: Die Arbeitskosten sind um 5,6 Prozent gesunken.

Foto: DDP
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Slowenien (Blick auf die Hauptstadt Ljubljana): Die Wirtschaftskrise ist an dem kleinen Land ebenfalls nicht spurlos vorbeigegangen. Die Arbeitskosten sind um 3,6 Prozent gesunken.

Foto: Bernd Weissbrod/ picture-alliance/ dpa
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Ungarn (Parlament in Budapest): Die Statistikbehörde Eurostat hat einen Rückgang der Arbeitskosten um 1,1 Prozent gemessen.

Foto: epa MTI Tamas Kovacs/ picture-alliance/ dpa
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Slowakei (Präsidentenpalast in der Hauptstadt Bratislava): minus 0,7 Prozent

Foto: JOE KLAMAR/ AFP
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Malta (Hauptstadt La Valetta): minus 0,4 Prozent

Foto: DDP
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Großbritannien (London): Auf der Insel sind die Arbeitskosten leicht gestiegen, aber nur um 0,9 Prozent. Damit liegt das Land wie Deutschland deutlich unter dem EU-Durchschnitt.

Foto: epa Felipe Trueba/ picture-alliance/ dpa
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Deutschland (Fernsehturm in Berlin): In der Bundesrepublik sind die Arbeitskosten mit einem Plus von 1,2 Prozent langsamer gestiegen als im EU-Durchschnitt mit 2,4 Prozent.

Foto: Rainer Jensen/ picture-alliance/ dpa
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Finnland (Hafen der Hauptstadt Helsinki): plus 1,5 Prozent

Foto: PEKKA SAKKI/ AFP
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Belgien (Atomium in Brüssel): plus 1,6 Prozent

Foto: DDP
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Frankreich (Eiffelturm in Paris): plus 1,6 Prozent

Foto: MANOOCHER DEGHATI/ AFP
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Dänemark (Brücke über den großen Belt): plus 1,7 Prozent

Foto: DDP
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Niederlande (Hermitage in Amsterdam): plus 2,1 Prozent

Foto: DB HO Hermitage Amsterd./ picture-alliance/ dpa
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Luxemburg (Altstadt von Luxemburg): plus 2,6 Prozent

Foto: PAUL AMES/ ASSOCIATED PRESS
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Portugal (Hafen von Porto): plus 2,8 Prozent

Foto: Nacho Doce/ REUTERS
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Zypern (Grenzmauer in Nikosia): plus 2,9 Prozent

Foto: DDP
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Spanien (Teatro Real in Madrid): plus 3,4 Prozent. Die Probleme des Landes werden durch die stark steigenden Arbeitskosten verschärft. Das Wirtschaftswachstum in den vergangenen Jahren beruhte zu einem großen Teil auf steigenden Immobilienpreisen - nun ist der Markt zusammengebrochen.

Foto: Guillen/ picture-alliance / dpa
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Rumänien (Parlamentsgebäude in der Hauptstadt Bukarest): plus 5,2 Prozent

Foto: DDP
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Tschechien (Karlsbrücke und Prager Burg): plus 5,4 Prozent

Foto: A2270 epa CTK/ dpa
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Polen (Kulturpalast in der Hauptstadt Warschau): plus 5,7 Prozent

Foto: KACPER PEMPEL/ REUTERS
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Österreich (Schloss Schönbrunn in Wien): plus 6,5 Prozent. Deutschland holt gegenüber seinem Nachbarn auf, nachdem Österreich lange mit niedrigeren Kosten gepunktet hatte.

Foto: DDP
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Bulgarien (Alexander-Nevski-Kathedrale in der Hauptstadt Sofia): plus 11,3 Prozent

Foto: A2800 epa Vassil Donev/ dpa/dpaweb
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