Verschwendung von EU-Geldern Von Schafen und Fischern
Die EU und die Milliarden: Auf dem Hauhaltsgipfel in Brüssel wird der Etat bis 2020 festgezurrt. Nicht alles, was die EU in den letzten Jahren finanziert hat, war es wert.
EU-Parlamentarier in Brüssel: Ihre Arbeit in der EU wird auch von 44.000 Beamten getragen. Rund sechs Prozent des EU-Etats entfallen auf Verwaltungskosten.
Fehlerhafte und vemreidbare Zahlungen aus dem EU-Haushalt ermittelte der Europäische Rechnungshof: Unter anderem 1,9 Millionen Euro musste die EU der Islamischen Republik Mauretanien nachzahlen, weil ihre Fischer run 47.000 Tonnen Fisch zuviel gefangen hatten.
Kleinvieh macht auch Mist: Einem Bauern, der gar keine Schafe hielt, zahlte die EU eine Sonderprämie für 150 nicht existierende Tiere.
Eigentlich wollte die EU Dauergrünland fördern. Stattdessen finanzierte sie in Spanien, Italien und anderen EU-Ländern Flächen, die von Wald bewachsen waren.
Hin und Her zwischen Brüssel und Straßburg: Jeden Monat müssen die EU-Abgeordneten für eine viertägige Sitzung nach Straßburg. Laut offiziellen Schätzungen kostet die EU das 1,2 Milliarden Euro in den Jahren 2014 bis 2020.
Die EU finanzierte eine Weiterbildung für Elektroniker. Doch einige Teilnehmer der Schulung verfügten gar nicht über elektronische Fachkenntnisse. 29 Prozent der gezahlten Gelder waren also eine klassiche Fehlinvestition.