Mountainbikes Die Größe zählt
Mountainbike auf der Eurobike: Die Messe wird am Mittwoch in Friedrichshafen am Bodensee eröffnet. Ein Rundgang vorab zeigt, dass es bei den Mountainbikes die Radeinheitsgröße von 26 Zoll längst nicht mehr gibt.
Mountainbikes in drei Radgrößen: "26 Zoll stirbt aus", sagt Volker Dohrmann von Stevens aus Hamburg.
Enduro Comp: Bei Specialized glaubt man fest an 29 Zoll. Selbst Fullys mit langen Federwegen wie dieses 3000 Euro teure Modell werden mit den großen Rädern bestückt. Das Steuerrohr fällt dann entsprechend kurz aus.
Schnell runter vom Berg: Beim Modell Status I setzt Hersteller Specialized weiterhin auf 26-Zoll-Räder. Die langen Federwege erfordern kleine Felgen. Preis des Downhill-Bikes: 2200 Euro.
27,5-Zöller: Stevens aus Hamburg setzt bei kleineren Rahmen auf die neue Felgengröße zwischen 26 und 29 Zoll. Das Foto zeigt das Modell Colorado mit 14-Zoll-Rahmen. Preis: 1800 Euro.
Gleiches Modell in Groß: Wenn der Rahmen wächst, wachsen auch die Räder mit. Im 18-Zoll-Rahmen des Modells Colorado von Stevens stecken 29-Zoll-Räder. Preis ebenfalls 1800 Euro.
Hardtail: Giant setzt bei Mountainbikes inzwischen konsequent auf die neue Reifengröße 27,5 Zoll. Das Modell XtC Advanced 27,5" 0 hat einen Karbonrahmen, es gibt aber auch Hardtails aus dem günstigeren Material Aluminium. Preis 5500 Euro.
26 versus 29 Zoll: Weil größere Laufräder einfach besser über Unebenheiten hinwegrollen, begannen Firmen vor einigen Jahren, die ersten Mountainbikes mit großen Felgen zu bestücken.
Reiserad von tout terrain mit klassischen 26-Zoll-Reifen: "Nach wie vor kann man mit 26 Zoll die stabilsten Laufräder bauen, was bei Touren sehr wichtig ist", sagt Firmenchef Oliver Römer.