Europa-League-Analyse: Wie Klopps Liverpool United rauswirft - DER SPIEGEL
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Europa-League-Analyse Klopps Schlüssel zum Erfolg

Der FC Liverpool nimmt die Europa League ernster als andere englische Klubs. Auf welche Säulen Trainer Jürgen Klopp gegen Manchester United baute, erklärt die grafische Analyse. Außerdem: Dortmund mühelos, Bayer chancenlos.
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Jürgen Klopp wusste nach dem Ausgleichstreffer durch Coutinho, dass das Ticket seines FC Liverpool fürs Viertelfinale der Europa League gebucht war. Nach dem 2:0 aus dem Hinspiel wackelte Liverpool zuvor nur kurz beim Erzrivalen in Manchester, als United in Führung ging. Was waren die Gründe, dass die Reds am Ende souverän die nächste Runde erreichten - im 196. Duell zwischen beiden Klubs?

Foto: Andrew Yates/ REUTERS
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Doch erst einmal ging United in Führung. Anthony Martial traf mit einem Elfmeter. In der Folge griffen die Gastgeber weiter an, doch es fehlte die Genauigkeit im letzten Drittel, um zu weiteren klaren Abschlüssen zu kommen.

Foto: Jason Cairnduff/ REUTERS
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Liverpool brauchte nur 13 Minuten für eine Antwort. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff glich mit Philippe Coutinho der beste Mann auf dem Platz die Partie aus. Aus spitzem Winkel überwand der Mittelfeldspieler Keeper David de Gea.

Foto: Jon Super/ AP
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Ein weiterer wertvoller Spieler, auf den Klopp bauen konnte, war Mamadou Sakho, an dem sich nicht nur Englands neue Sturmhoffnung Marcus Rashford die Zähne ausbiss.

Foto: Andrew Yates/ REUTERS
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Lediglich 35 Meilen sind es zwischen Manchester und Liverpools. Natürlich waren daher viele Fans aus Liverpool herübergekommen und feierten am Ende ein souveränes Weiterkommen ihrer Lieblinge. Der Traum vom Titel und damit der Champions League besteht fort. Umso schöner ist es, diesen mit einem Sieg über den Erzrivalen fortsetzen zu können. Für United bleibt nur noch die nationale Liga. Dort kommt es am Wochenende zum nächsten Derby – dem Stadtduell gegen City.

Foto: Peter Powell/ dpa
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Tottenham Hotspur - Borussia Dortmund 1:2Nach dem Hinspiel hatte Spurs-Trainer Mauricio Pochettino von einem schlechten Tag im Büro gesprochen. Viel besser wurde es auch im Rückspiel nicht. Die Prioritäten des Teams, daran hat sich seit dem Spiel in Dortmund nichts getan, liegen auf der Premier League. Den letzten Titel gab es 1960/61. Der vagen Chance, dies 55 Jahre später wiederholen zu können, wird alles andere untergeordnet, vor allem ein in englischen Augen zweitklassiger Wettbewerb.

Foto: Eddie Keogh/ REUTERS
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Eine Miniaturversion der Gelben Wand gab es in Tottenham durch die zahlreichen BVB-Fans zu sehen. Für die Dortmunder war es eine entspannte Partie. Das Weiterkommen ihrer Mannschaft stand zu keinem Zeitpunkt infrage.

Foto: Eddie Keogh/ REUTERS
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Gleich reihenweise hatte Aubameyang Großchancen vergeben. Aber den Konter in der 71. Minute, von Julian Weigl in der eigenen Hälfte eingeleitet, vorgetragen über Mchitarjan, schloss er souverän ab und erhöhte auf 2:0 für Dortmund. Da war die Partie ohnehin schon entschieden.

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Bayer Leverkusen - FC Villareal 0:0Schwere Zeiten dürften Roger Schmidt bevorstehen. Mit einer schwachen Vorstellung verabschiedete sich sein Team, das in der Bundesliga nur noch Mittelmaß ist, vom internationalen Parkett.

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Einer der wenigen Lichtblicke in der Elf von Schmidt war Bernd Leno, der sich mehrfach auszeichnen konnte. So wehrte er gegen Roberto Soldado (72.) oder Manu Trigueros (92.) Abschlüsse aus kürzester Distanz ab.

Foto: Monika Skolimowska/ dpa
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Jonathan Tah könnte sinnbildlich für die Werkself stehen. Wie eine Schildkröte auf dem Rücken. Ohne Plan, wie es weitergeht. Der Auftritt wird die Trainerdiskussion in Leverkusen weiter anheizen.

Foto: Dean Mouhtaropoulos/ Bongarts/Getty Images
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?