Europapokal 1973 - DER SPIEGEL
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Europapokal 1973 Klassenkampf auf grünem Rasen

Kicken gegen den Kapitalismus: Im Europapokal-Achtelfinale traf 1973 West-Meister Bayern München auf die DDR-Champions von Dynamo Dresden. Das deutsch-deutsche Fußballereignis bewegte die Fans auf beiden Seiten der Mauer - vor allem aber Erich Mielkes Stasi.
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Ost gegen West: Rainer Sachse von Dynamo Dresden (links) im Zweikampf mit Jonny Hansen von Bayern München im Europapokal-Achtelfinale am 25. Oktober 1973.

Foto: Keystone/ Getty Images
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Dresdner vor dem Spiel: Die Mannschaft aus Dresden vor dem Hinspiel im Europapokal-Achtelfinale in München am 25. Oktober 1973.

Foto: Getty Images
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Tor für Dresden: Dynamo-Spieler feiern nach dem ersten Tor für Dresden in der Europapokal-Begegnung gegen Bayern München am 10. Oktober 1973.

Foto: Getty Images
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Mielke-Rede bei Festveranstaltung des BFC Dynamo: In einer Festansprache würdigt der 1. Vorsitzende des FC Dynamo Berlin, der Minister für Staatssicherheit Erich Mielke, das 30-jährige "erfolgreiche Wirken" des Stasi-Clubs. Seine Unterstützung für den Verein bewies nicht immer fairen Sportsgeist - wenn ihm das Ergebnis nicht passte, ließ er schon einmal weiterspielen, bis "sein" Klub in der 95. Minute einen dubiosen Elfmeter verwandeln konnte.

Signatur im Bundesarchiv: Bild 183-1983-0325-037

Foto: Das Bundesarchiv/Klaus Franke
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Fußballfan Erich Mielke: Meisterschaftsfeier des BFC Dynamo Berlin im Jahr 1982. Die beiden "Dynamos" aus Berlin und Dresden galten als Stasi-Vereine, wobei Mielke zum Leidwesen der Dresden erklärter Anhänger des Berliner FC Dynamo war. Wenn Dresden gegen ausländische Konkurrenz antrat, zumal gegen westdeutsche, konnten aber auch die Kicker aus Sachsen auf die umfassende Hilfe der Genossen des MfS bauen.

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