Eurotunnel: Englands Angst vor dem Ärmelkanal-Tunnel - DER SPIEGEL
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Der Tunnel zur Insel Durchbruch unterm Ärmelkanal

Dieses Bauwerk brachte ein Königreich zum Zittern: Als 1994 der Ärmelkanal-Tunnel eröffnet wurde, fürchteten viele Briten einen Großangriff von Killermotten, tollwütigen Ratten oder sogar Terroristen.
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Licht am Ende des Tunnels: Bauarbeitern feiern am 27. April 1989 den Durchbruch einer Röhre des Eurotunnels bei Coquelles. In den folgenden Jahren entstand hier der Bahnhof auf der französischen Seite des Tunnels.

Foto: AFP/ picture-alliance / dpa
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Transnationaler Durchbruch: Der Franzose Philippe Cozette (r.) und der Brite Graham Fagg schwenken am 1. Dezember 1990 ihre Nationalflaggen an der Durchbruchstelle, an der die von Frankreich und Großbritannien aus gegrabenen Tunnelstollen aufeinandertrafen. Jahrzehnte später...

Foto: AFP
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...wiederholten sie das Ritual an der gleichen Stelle des mittlerweile vollständig ausgebauten Tunnels. Da die Hauptröhren jedoch nur für den Zugverkehr freigegeben sind, mussten die beiden Männer, die 1990 mit an den letzten Metern der Tunnel vor ihrem Zusammentreffen gearbeitet hatten, ihr erneutes Treffen im Februar 2014 in einer Wartungsröhre des Eurotunnels durchführen.

Foto: PHILIPPE HUGUEN/ AFP
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Schweißtreibend: Ein französischer Bauarbeiter arbeitet am 27. November 1990 mit einem Presslufthammer an der von Frankreich aus begonnenen Tunnelröhre. Drei Tage später trafen der englische und der französische Teil des Kanaltunnels aufeinander.

Foto: Boris Horvat / AFP
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Törtchen für die Eiserne Lady: Die ehemalige britische Premierministerin Margaret Thatcher schneidet am 26. Februar 1994 gemeinsam mit dem französischen Politiker Pierre Mauroy eine Torte bei Feierlichkeiten im Eurotunnel an. 1984 hatten beide die Idee für das historische Bauprojekt entwickelt.

Foto: Jacques Demarthon / AFP
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Feierliche Eröffnung: Der französische Staatspräsident François Mitterand und Königin Elisabeth II. durchschneiden am 6. Mai 1994 im nordfranzösischen Coquelles bei der Eröffnung des Eurotunnels ein Absperrband in den französischen und britischen Nationalfarben.

Foto: Gerard Fouet / AFP
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Kostspielige Unterquerung: Mit gewaltigem technischen Aufwand wurde der Bau des 50 Kilometer langen Eisenbahntunnels zwischen dem französischen Coquelles und dem britischen Folkestone vorangetrieben. Insgesamt verschlangen die Arbeiten an dem gigantischen Bauprojekt, hier am 27. Februar 1990 in der Nähe von Calais, rund 15 Milliarden Euro.

Foto: Jean Meunier / AFP
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Feuer unterm Wasser: Am 20. Januar 1997 werden Baumaschinen für Reparaturarbeiten am Eurotunnel in Position gebracht. Am 18. November des vorangegangenen Jahres war im Tunnel ein Feuer ausgebrochen und hatte einen Schaden in Millionenhöhe angerichtet.

Foto: Gerard Cerles / AFP
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In die Röhre rasen: Mit bis zu 300 Kilometern pro Stunde rasen die Eurostar-Züge über ihre Strecken - innerhalb des Ärmelkanal-Tunnels aber dürfen sie höchstens 160 Kilometer pro Stunde fahren . Hier kontrolliert ein Zugführer den fehlerfreien Betrieb der Maschine auf einer Testfahrt am 2. Mai 1994.

Foto: Jacques Demarthon / AFP
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Mit dem Zug von Hauptstadt zu Hauptstadt: Am 6. Mai 1994 startet der Eurostar-Zug von der Londoner Waterloo Station aus zu seiner Jungfernfahrt nach Paris. An Bord ist an diesem Tag hoher Besuch: Königin Elisabeth II. und ihr Gatte Prinz Philip.

Foto: Anrew Winning / AFP
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?