Syrische Stadt Das Drama von Daraya
Zivilisten verlassen Daraya: Über Jahre hatten dort Tausende unter widrigsten Bedingungen ausgeharrt - bis es einfach nicht mehr ging.
Mit Bussen des Roten Halbmonds aus der Ruinenstadt: Immer wieder hatte das Assad-Regime die Menschen in Daraya mit Brandbomben, Raketen und Artillerie beschossen.
Szene aus Daraya: Jener Vorstadt von Damaskus, die fast vier Jahre lang von den Truppen des Regimes abgeriegelt, ausgehungert und sukzessive eingeäschert wurde mit allem, was die Waffenarsenale hergaben. Doch die letzten etwa 4000 Bewohner gaben nicht auf - bis Anfang September 2016.
Versorgung der Flüchtlinge: Die Menschen hatten die Wahl, ins Rebellengebiet nach Idlib oder in ein Internierungslager bei Damaskus gebracht zu werden.
Junge aus Daraya: Näher war der syrische Aufstand dem Präsidentenpalast von Machthaber Baschar al-Assad nie gekommen als in Daraya, das nur ein paar Kilometer südlich liegt und direkt an den Militärflughafen Mezze grenzt.
Kein Stein auf dem anderen: Jahre des Beschusses haben in der Stadt schwerste Schäden angerichtet. Trotzdem versorgten sich die letzten Bewohner bis zu ihrer Kapitulation vor allem mit versteckten Gemüsegärten und Quellwasser.
Abtransport: Anders als in früheren Fällen wurden die Busse unbehelligt von Syriens Armee bis nach Idlib oder ins Auffanglager gelassen. Außerdem laufen Verhandlungen mit zwei weiteren belagerten Vorstädten von Damaskus und Homs für ein ähnliches Abkommen.