Evakuierungen und Hamsterkäufe New York bereitet sich auf "Irene" vor
Passanten spazieren an der Promenade, im Hintergrund die Freiheitsstatue von New York: Am Freitag ist das Wetter in New York noch angenehm - und ruhig.
Battery Park City in New York - es scheint wie die Ruhe vor dem Sturm. Aus Angst vor dem herannnahenden Hurrikan "Irene"...
...hat New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg Zwangsevakuierungen angekündigt. Rund 250.000 Menschen müssen bis Samstagnachmittag ihre Häuser und Wohnungen verlassen.
Es gehe "um Leben oder Tod", sagte Bloomberg am Freitag auf einer Pressekonferenz. Auch der komplette Nahverkehr wird ab Samstag stillgelegt.
Bereits am Freitag begann die Evakuierung von Krankenhäusern und Altersheimen in gefährdeten, niedrig gelegenen Straßenzügen, vor allem im Süden von Manhattan.
Aus Angst vor Überschwemmungen wurden vor der New Yorker Börse Sandsäcke gestapelt.
New York bereitet sich auf den bevorstehenden Wirbelsturm vor: Schilder werden abgehängt...
...und Sonnenschirme weggetragen. Nach bisherigen Berechnungen dürfte der Hurrikan am Sonntag über die 15-Millionen-Stadt hinwegfegen.
Gouverneur Andrew Cuomo sagte, die Behörden bereiteten sich "auf das Schlimmste vor". In den Rockaways auf Long Island wird Sand aufgeschüttet. Es ist eines der von den Evakuierungen betroffenen Gebieten.
Häuser werden für den Strum präpariert.
Hier werden die Fenster eines Geschäfts in Rockaways zugenagelt.
Leere Regale in der 15-Millionen-Metropole. Die Einwohner New Yorks machen Hamsterkäufe.
Die Stadt hat über 90 Notunterkünfte mit Wasser- und Nahrungsvorräten eingerichtet. Bloomberg empfahl allen New Yorkern, ab Samstagabend 24 Stunden lang zu Hause zu bleiben.
Ein Elektronikgeschäft weist seine Kunden gleich am Eingang darauf hin, dass Batterien, Taschenlampen und Radios ausverkauft sind.
Viele ergriffen bereits die Flucht - auf den Straßen bildeten sich Staus.
Auch er verlässt die Gefahrenzone: Dominique Strauss-Kahn am Freitag mit Koffer vor seinem Übergangsdomizil in New York.