Evolution: Warum Schneckenhäuser Spiralen formen - DER SPIEGEL
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Evolution Warum Schneckenhäuser Spiralen formen

Viele Schnecken tragen zu kunstvollen Spiralen gewundene Häuser auf ihrem Rücken, manche aber nur einen schlichten Napf. Forscher sind der Ursache der Hausform nun auf die Spur gekommen: Die Konzentration eines speziellen Proteins bestimmt, wo die Kalkschale schneller wächst.
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Spitzhornschnecke (Lymnaea stagnalis): Das Haus dieser Schneckenart windet sich rechtsherum. Wie sich diese Form entwickelt, hat ein internationales Forscherteam nun genauer untersucht.

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Gemeine Napfschnecken (Patella vulgata): Manche Schnecken haben keine gewundenen Häuser - der Grund dafür ist ein bestimmtes Gen, Dpp. Ist es in dem Gewebe, aus dem sich das Haus bildet, gleichmäßig aktiv, kann so ein Napf-Häuschen entstehen. Ist das Gen dagegen in manchen Bereichen aktiver als in anderen, windet sich das Schneckenhaus später.

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Schnecken-Stammbaum: Die Erkenntnis erklärt nach Ansicht der Forscher auch gut, wie die Veranlagung zu gewundenen Häusern bei verschiedenen Schneckenarten im Lauf der Evolution wieder verloren ging.

Foto: Keisuke Shimizu/ Minoru Iijima/ Davin HE Setiamarga
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