Ewige Trainerweisheiten - DER SPIEGEL
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Die besten Trainersprüche Von Ballkünstlern und Wortakrobaten

"Was erlauben Struuuunz!" Erinnern Sie sich noch? Früher hatten Fußballtrainer immer einen starken Spruch parat - und gelegentlich eine tiefe Lebensweisheit. Heute wägt jeder Coach seine Worte. Zeit für eine Revue der skurrilsten, derbsten, schrägsten Trainerzitate aller Zeiten.
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Fußballlogik: "Es hängt alles irgendwo zusammen. Sie können sich am Hintern ein Haar ausreißen, dann tränt das Auge." (Dettmar Cramer)

Foto: Istvan Bajzat/ dpa
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Ballkünstler: "Wozu braucht meine Mannschaft Doping? Sie hat ja mich." (Otto Rehhagel)

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Im Rausch: "Rehhagel geht mit Goethe ins Bett, ich mit meiner Frau." (Friedel Rausch)

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Ein Mann, ein Pokal: "Ich sage nur ein Wort: Vielen Dank!" (Andreas Brehme)

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Alte Schule: "Im Training habe ich mal die Alkoholiker meiner Mannschaft gegen die Antialkoholiker spielen lassen. Die Alkoholiker gewannen 7:1. Da war's mir wurscht. Da hab i g'sagt: Sauft's weiter." (Max Merkel)

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Fußball und Emotionen: "Haß gehört nicht ins Stadion. Solche Gefühle soll man gemeinsam mit seiner Frau daheim im Wohnzimmer ausleben." (Berti Vogts)

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Loddar: "Ein Lothar Matthäus hat es nicht nötig von sich in der dritten Person zu sprechen." (Lothar Matthäus, auf die Frage bei einer Pressekonferenz, warum er von sich meist in der dritten Person rede)

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Zlato "Tschik" Cajkovski: "Die Torhüter spinnen alle ein bisschen. Ich kannte mal einen, der schrieb einen Brief deshalb so langsam, weil er wusste, dass seine Mutter nur langsam lesen konnte" (Zlato "Tschik" Cajkovski, Bayern-Trainer 1963-68)

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Feste Grundsätze: "Grundsätzlich werde ich versuchen zu erkennen, ob die subjektiv geäußerten Meinungen subjektiv sind oder objektiv. Wenn sie subjektiv sind, würde ich an meiner objektiven Linie festhalten. Wenn sie objektiv sind, werde ich überlegen und vielleicht die objektiven, subjektiv geäußerten Meinungen der Spieler mit in meine Objektive einfließen lassen." (Erich Ribbeck)

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The One and Only: "Ich habe versucht, den Spielern das Gefühl zu geben, dass sie Fehler machen dürfen. Das haben sie bis auf wenige Ausnahmen gut gemacht." (Rudi Völler)

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Ein Lachen für die Mannschaft: "Der Druck entlädt sich beim Torschuss. Ein irres Gefühl - ähnlich wie beim Sex." (Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann)

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Anweisungen für die Spieler: "Den größten Fehler, den wir jetzt machen könnten, wäre, die Schuld beim Trainer zu suchen." (Karl-Heinz Körbel)

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Bodenständiger Trainer: "Man muss mit dem Boden an den Füßen bleiben." (Jürgen Röber)

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Freudentränen: "Wir haben fehlende Cleverness vermissen lassen." (Günter-Lorenz Köster, r., Trainer der Spielvereinigung Unterhaching, hier mit seinem vor Freude weinenden Co-Trainer Harry Deutinger beim Aufstieg in die erste Bundesliga am 31. Mai 1999).

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Erfolgscoach: "Das ist doch bloß wieder eine dieser Gruppen, die damit versucht, bekannt zu werden." (Otmar Hitzfeld, über den Song "Bayern" der Punkband "Toten Hosen")

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Fachmann im Regen: "Ich habe früher auch die großen Philosophen gelesen. Doch dann habe ich gemerkt, dass die von meinem normalen Denken absolut abweichen. Jetzt lese ich nur noch Fußballfachbücher." (Peter Neururer)

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Teufelstrainer: "Uns haben teilweise Zentimeter gefehlt, teilweise aber auch die Präzision." (Ralf Rangnick)

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Meistertrainer: "Wir wollen ja auch Meister werden, wir wissen nur noch nicht in welchem Jahrhundert." (Thomas von Heesen)

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Verzweiflung: "Einige müssen ihre Bauchmuskeln trainieren, obwohl sie nicht mal wissen, was das ist. Wenn wir die trainieren, kommen sie am nächsten Tag an und meinen, sie haben was mit dem Blinddarm." (Willi Reimann)

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Klare Anweisungen: "Wenn sich jemand dehnen will, soll er nach Dänemark fahren. Bei mir wird gelaufen." (Eduard Geyer)

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Taktik aufgegangen: "Ich habe ihn ausgewechselt, weil ich einen anderen Spieler einwechseln wollte. Da mußte ich einen auswechseln." (Ewald Lienen)

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Fußball- und Schachfan: "Schach ist für mich neben Fußball der schönste Sport, weil es aufgrund der Figuren auch ein Mannschaftssport ist." (Felix Magath)

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Trainerschatten: "Es hat sich gezeigt, dass Haching gerade zuhause so heimstark ist." (Frank Pagelsdorf)

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Weiser Trainer: "Es gibt nur einen Ball. Wenn der Gegner ihn hat, muß man sich fragen: Warum!? Ja, warum? Und was muß man tun? Ihn sich wiederholen." (Giovanni Trapattoni)

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Unter Freunden: "Die Jungs müssen mich in der Kabine falsch verstanden haben. Ich habe von Stürmen geredet, aber die haben wohl Türmen verstanden" (Hannes Bongartz)

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Ein sicheres Auge: "Wenn der Kopf nicht da ist, sondern nur eine Hülle, dann ist es egal, ob du mit einer Viererkette spielst oder einer Schneekette." (Klaus Augenthaler)

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?