Ex-Keeper Oliver Kahn Teurer Einkaufsbummel
Freund edler Zwirne: Oliver Kahn, hier bei einem Besuch in der JVA Siegburg 2009, kleidet sich gern gut. Nun wurde ein Shopping-Trip deutlich kostspieliger als gedacht. Der ehemalige Fußball-Nationaltorwart wurde vom Amtsgericht Landshut wegen der "Verkürzung von Einfuhrabgaben" zu einer Geldstrafe in Höhe von 125.000 Euro verurteilt. Dabei ging es um verschiedene Kleidungsstücke bekannter Luxusmarken.
Viele Jahre hatte er während seiner aktiven Karriere das Tor des FC Bayern München gehütet. Inzwischen findet man ihn wieder beim Fußball - allerdings an der Außenlinie.
Für das ZDF kommentiert er Fußballspiele im Fernsehen, wie hier mit der Moderatorin Katrin Müller-Hohenstein.
Ex-Nationaltorwart in Zivil: An einer Privathochschule in Österreich absolviert Kahn derzeit ein Studienprogramm. "Am Anfang war es schwierig",...
...auch weil er das Stillsitzen nicht gewohnt war: "Mein Körper wollte ja noch Leistung bringen, durfte es aber nicht" wie in seiner aktiven Zeit - "dafür musste mein Geist Höchstleistung abliefern".
Oliver Kahn wollte immer nur eines: gewinnen. Lautstark trieb er seine Mitspieler an...
...oder griff seine Gegenspieler an, wie vor mehr als zehn Jahren den damaligen Dortmunder Stürmer Heiko Herrlich.
Kahn ist notorisch ehrgeizig und sagt selbst: "Ich bin ja ein Meister darin, solche Dinge im Extrem zu betreiben."
Tschüs, Keeper: Vor gut zwei Jahren absolvierte Kahn sein Abschiedsspiel in München und entdeckt jetzt die Vorzüge der Teamarbeit im Studium - er sei gar nicht so ein Einzelgänger und Egoist, wie ihm nachgesagt werde, erklärte Kahn im UniSPIEGEL.
Denkmal in Wachs: Den ruppigen, den temperamentvollen, zornigen Torwart-Titan hat das Wachsfigurenkabinett in Berlin verewigt.
Seit November 2009 ist Kahn offiziell eine "Legende des Sports" - diese Auszeichnung erhielt er in Frankfurt.