"ExoMars" Europas Marslandung
Die Illustration der Esa zeigt, wie das "Schiaparelli"-Modul in etwa 30 Kilometer Höhe durch die Atmosphäre des Mars fliegt. Die Sonde sollte am Mittwochnachmittag auf dem Roten Planeten landen und Daten senden.
Die Illustration zeigt das "Schiaparelli"-Modul kurz vor der Landung auf der Oberfläche des Mars.
Die Illustration zeigt das "Schiaparelli"-Modul nach der Landung auf der Oberfläche des Mars. Im Hintergrund ist der Fallschirm zu sehen, der die Geschwindigkeit des Moduls vor dem Aufsetzen reduzieren soll. Ob die Landung aber wirklich geglückt ist, ist unklar.
Start geglückt: Die "Proton"-Rakete brachte im März einen Satelliten samt Mars-Lander ins All.
"ExoMars" im Anflug, der Lander "Schiaparelli" ist in dieser Illustration schon ausgeklinkt. Das Gerät soll auf dem Roten Planeten unter anderem nach Methan schnüffeln, das ein Zeichen für Leben sein könnte. Außerdem soll ein kleiner Landeroboter kurz die Oberfläche erkunden - und die Technik für weitere Missionen testen.
"ExoMars" während des Baus bei OHB in Bremen (im Februar 2014): Europäer und Russen hoffen darauf, später auch ein Roboterauto zum Mars zu schicken. Allerdings ist das Geld für so eine Mission gerade extrem knapp.
Der Mars auf einem Foto des "Hubble"-Teleskops.
"Proton"-Rakete in Baikonur (im Juni 2013): Die Partnerschaft mit den Russen bedeutet, dass "ExoMars" mit der "Proton" fliegen muss. Die ist zwar in Jahrzehnten Hunderte Male erfolgreich gestartet, hat aber auch immer wieder ...
... spektakuläre Fehlschläge hingelegt. Hier etwa zerschellt 2013 ein Exemplar in der Steppe Kasachstans.
Spuren von Staubstürmen auf dem Mars (auf einem Bilder HiRISE-Kamera auf dem "Mars Reconnaissance Orbiter"): Früher oder später könnte der Rote Planet auch Ziel für menschliche Missionen sein. Die Nasa hat das offizielle Ziel, dass all ihre "Mars"-Sonden bei der Vorbereitung solcher Flüge mithelfen sollen.