"ExoMars": Raketenstart geglückt - DER SPIEGEL
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"ExoMars" Raketenstart geglückt

Europäer und Russen haben im Rahmen der Mission "ExoMars" erfolgreich eine Trägerrakete gestartet. Sie bringt eine Sonde und einen Lander zur Erforschung des Mars ins All.
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"Proton"-Rakete vor dem Start: "Die Wettervorhersage für den Abschuss ist gut. Bewölkt, möglicherweise etwas Regen", teilte die Esa am Morgen im Kurznachrichtendienst Twitter mit.

Foto: KIRILL KUDRYAVTSEV/ AFP
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Start geglückt: Die "Proton"-Rakete bringt einen Satelliten samt Lander ins All.

Foto: KIRILL KUDRYAVTSEV/ AFP
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Kurz nach dem Start: Dieser war mit Spannung erwartet worden. Zwar sind russische Trägerraken bereits Hunderte Male ohne Zwischenfälle gestartet, in der Vergangenheit hat es aber auch immer wieder Zwischenfälle gegeben.

Foto: KIRILL KUDRYAVTSEV/ AFP
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Ob Sonde und Lander diesmal an der richtigen Position im All ankommen und funktionsfähig sind, wird sich erst am späten Abend zeigen, wenn die Sonde hoffentlich Kontakt zur Erde aufnimmt.

Foto: KIRILL KUDRYAVTSEV/ AFP
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"ExoMars" im Anflug, der Lander "Schiaparelli" ist schon ausgeklinkt (künstlerische Darstellung): Die Sonde ist eine der aktuell spannendsten Forschungsmissionen der europäischen Raumfahrt. Sie soll auf dem Roten Planeten unter anderem nach Methan schnüffeln, das ein Zeichen für Leben sein könnte. Außerdem soll ein kleiner Landeroboter kurz die Oberfläche erkunden - und die Technik für weitere Missionen testen.

Foto: AFP / Esa / D.Ducros
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Esa-Mitarbeiter Paolo Ferri im Kontrollzentrum Darmstadt (im Januar 2015): Die Mission ist höchst anspruchsvoll, mehr als zehn Jahren haben die Europäer daran gearbeitet. Mal wollten sie allein zum Mars fliegen, mal mit den Amerikanern. Als diese ausstiegen, holte man die Russen ins Boot. "Diese Kooperation ist sehr wichtig", sagt Ferri. "Sie hat die Mission gerettet und ist außerdem eine Brücke in die Zukunft."

Foto: Arne Dedert/ dpa
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"ExoMars" während des Baus bei OHB in Bremen (im Februar 2014): Europäer und Russen hoffen darauf, später auch ein Roboterauto zum Mars zu schicken. Allerdings ist das Geld für so eine Mission gerade extrem knapp. Pascale Ehrenfreund, Chefin des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt und als Astrobiologin früher selbst mit "ExoMars" befasst, spricht von einem "Problemkind". Umso wichtiger ist der aktuelle Start.

Foto: Carmen Jaspersen/ dpa
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Der Mars auf einem Foto des "Hubble"-Teleskops: Der Rote Planet ist - von der Erde einmal abgesehen - der am besten untersuchte Himmelskörper des Sonnensystems. Aktuell laufen die Missionen "2001 Mars Odyssey" (Nasa, Orbiter), "Mars Express" (Esa, Orbiter), "Opportunity" (Nasa, Rover), "Mars Reconaissance Orbiter" (Nasa, Orbiter), "Curiosity" (Nasa, Rover), "Mom" (Indien, Orbiter) und "Maven" (Nasa, Orbiter).

Foto: REUTERS/ NASA
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"Proton"-Rakete in Baikonur (im Juni 2013): Die Partnerschaft mit den Russen bedeutet, dass "ExoMars" mit der "Proton" fliegen muss. Die ist zwar in Jahrzehnten Hunderte Male erfolgreich gestartet, hat aber auch immer wieder...

Foto: DPA/ Roscosmos
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...spektakuläre Fehlschläge hingelegt. Hier etwa zerschellt 2013 ein Exemplar in der Steppe Kasachstans.

Foto: Yuri Aliseenko/ dpa
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Spuren von Staubstürmen auf dem Mars (auf einem Bilder HiRISE-Kamera auf dem "Mars Reconnaissance Orbiter"): Früher oder später könnte der Rote Planet auch Ziel für menschliche Missionen sein. Die Nasa hat das offizielle Ziel, dass all ihre "Mars"-Sonden bei der Vorbereitung solcher Flüge mithelfen sollen.

Foto: NASA/ JPL/ University of Arizona
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?