Exoplaneten Pralle Vielfalt im All
Kepler-35b (Computergrafik): Der Planet befindet sich in einem System mit zwei Sternen. Astronomen haben bereits drei dieser Gebilde entdeckt.
Im grünen Bereich: Vor kurzem wurde ein Planet namens Kepler-22b entdeckt. Er ist kaum größer als die Erde und liegt offenbar in der habitablen Zone (oben) - wie auch unser Heimatplanet (unten).
Beobachtungsgebiet von "Kepler": Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht ein sternenreiches Areal zwischen den Sternbildern Schwan und Leier.
Bestandsaufnahme: Im Juni 2010 waren 312 Exoplaneten bekannt, viele aus der Klasse Jupiter (obere Linie) und Neptun (mittlere Linie).
Wissensexplosion: Bis zum Februar 2011 kamen Hunderte weiterer Expolaneten hinzu (rot) - die meisten sind kleiner als Neptun. Stand bis Anfang des Jahres: 1235 Planeten.
Inflation: 2326 Exoplaneten-Kandidaten waren im Dezember 2011 bekannt.
Der "Kepler"-Effekt: Dank der hohen Auflösung und Sensibilität der Messungen wurden überdurchschnittlich viele kleine Exoplaneten entdeckt.
Stern-Entstehungsgebiet in der Milchstraße: Unsere Galaxie besitzt geschätzte 300 Milliarden Sterne - und eine noch größere Zahl an Planeten, sollten neueste Ergebnisse richtig sein.