Extinction Rebellion - DER SPIEGEL
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Extinction Rebellion Wie die neuen Aktivisten ihren Protest vorantreiben

Von London aus ist XR global expandiert. Auch in Deutschland will die Bewegung künftig spektakuläre Aktionen auf die Beine stellen.
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Die Strategie von Extinction Rebellion (XR) lautet: massenhafter ziviler Ungehorsam. So will die Bewegung eine Wende unter anderem in der Klimapolitik erzwingen. Hier lässt sich ein Demonstrant während eines Protests am Marble Arch in London im April von der Polizei wegtragen.

Foto: Toby Melville/ REUTERS
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Von Großbritannien aus hat XR sich innerhalb eines knappen Jahres über die ganze Welt ausgebreitet. Im australischen Brisbane blockieren Aktivisten im August eine Straßenkreuzung. Sinn der Sache ist, Verkehr, Wirtschaftsleben und Regierungsgeschäfte so sehr zu stören, bis die Mächtigen ihr Anliegen nicht mehr ignorieren können.

Foto: DAN PELED/ EPA-EFE/ REX
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Zu den Aktionen der "Rebellion gegen das Aussterben" gehört das sogenannte Die-In, bei dem Aktivisten sich im öffentlichen Raum totstellen. Im April füllen XR-Aktivisten das Foyer des Naturgeschichtlichen Museums in London, darüber schwebt ein gewaltiges Blauwal-Skelett.

Foto: Tolga AKMEN/ AFP
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Immer wieder nimmt XR gezielt staatliche Symbole ins Visier, wie hier im August die brasilianische Botschaft in London. Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro hat sich bei Klima-Aktivisten nicht gerade beliebt gemacht, als er den Schutz des Amazonas-Regenwalds lockerte.

Foto: Peter Nicholls/ REUTERS
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Im Mai versammeln sich XR-Aktivisten auf dem Parliament Square in London. In Großbritannien, wo die Bewegung losging, hat sie ihren bisher größten Erfolg gefeiert: Das britische Parlament hat offiziell den "Klima-Notstand" ausgerufen, ein Schritt, den XR auch anderswo erstreiten will.

Foto: Henry Nicholls/ REUTERS
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Neben zwei Brückenbesetzungen hat XR in Deutschland bisher eher kleinere Aktionen durchgeführt, etwa Flyer verteilt wie hier in Hamburg zum "Earth Overshoot Day" am 29. Juli. Der Tag markiert den Zeitpunkt, zu dem die Erdbevölkerung die natürlichen Ressourcen aufgebraucht hat, die innerhalb eines Jahres nachwachsen.

Foto: Charlotte Götze
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Um auch hierzulande größere Aktionen auf die Beine stellen zu können, organisierte XR Anfang August in Hamburg ein Workshop-Wochenende - kleine Probe-Demo inklusive. Der Zweck: Interessierte zu Aktivisten machen. Das Ziel: Anfang Oktober Berlin lahmlegen.

Foto: Charlotte Götze
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In einem der Workshops in Hamburg lernen Teilnehmer, wie man mit möglichst wenig Farbe möglichst viel Stencils sprüht. Wenn es nach XR geht, sollen ab dem 7. Oktober zu tagelangen Aktionen 10.000 Aktivisten in die deutsche Hauptstadt kommen. Auch in anderen Metropolen von Amsterdam über Buenos Aires bis Sydney werden Proteste erwartet.

Foto: Charlotte Götze
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