Extremismus Das Schloss der Neonazis
Es könnte ein neues Schulungszentrum werden: Neonazis haben vergangene Woche für 80.000 Euro das Schloss Trebnitz im Salzlandkreis gekauft. Selbst der Verfassungsschutz war von dem spontanen Kauf überrascht.
Brisanter Kauf: Neonazis ersteigerten vergangene Woche für 80.000 Euro das Schloss Trebnitz in Sachsen-Anhalt.
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Selbst der Landesverfassungsschutz hatte im Vorfeld keine Hinweise auf das Interesse der Rechtsextremen.
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Das Schloss ist um 1700 erbaut und hat rund 2000 Quadratmeter Wohnfläche.
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Als Käufer trat unter anderem Thomas "Steiner" Wulff auf. Er sitzt im Bundesvorstand der NPD, gilt als politischer Ziehsohn des verstorbenen Neonazis Jürgen Rieger.
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Für NPD-Chef Udo Voigt ist die Region offenbar von zentraler Bedeutung. Der Parteinachwuchs "Junge Nationale" zog vor kurzem ihre Hauptgeschäftsstelle nach Bernburg in der Nähe von Trebnitz.
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