F-1-Team Mercedes GP: Runderneuert zum Erfolg Runderneuert zum Erfolg
Der Druck bei Mercedes ist groß: Im vierten Jahr nach der Rückkehr der Silberpfeile in die Königsklasse des Motorsports will das Team in dieser Saison unbedingt konstant um Siege mitfahren.
Das scheint durchaus möglich - zumindest, erweckten die letzten Testfahrten in Barcelona diesen Eindruck. Dort war kein anderer Fahrer so schnell unterwegs wie Lewis Hamilton (Bild) und sein Teamkollege Nico Rosberg. "Wir können schon diese Saison gewinnen", sagte Hamilton anschließend.
Auch Rosberg blickt optimistisch in die Zukunft. Das Auto habe einen "Riesenschritt getan", so der 27-Jährige. Ob das allerdings schon reicht, um die Vormachtstellung von Red Bull und Ferrari zu brechen, wird sich wohl erst nach den ersten Rennen der Saison zeigen.
Denn eines ist klar: Bestzeiten in der Saisonvorbereitung garantieren noch lange keine Siege bei einem Grand Prix. Die meisten Teams pokern dafür in den Tests noch zu viel und arbeiten an der Feinabstimmung ihres Boliden. Die starke Vorstellung von Mercedes dürfte die Konkurrenz aber trotzdem zumindest beeindruckt haben.
Neben den Bestzeiten in den Testfahrten, sorgte vor der Saison besonders die personelle Umstrukturierung bei Mercedes für Aufsehen. So wurde neben Hamilton, der Michael Schumacher im Cockpit ersetzt, auch der frühere Rennfahrer Toto Wolff (l.) als neuer Motorsport-Chef verpflichtet.
Zudem hat Niki Lauda den Posten des Aufsichtsratschefs beim Mercedes übernommen.