F1-Fahrerfeld: Alle gegen einen - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

F1-Fahrerfeld Alle gegen einen

Formel 1 ist, wenn eine Menge Fahrer am Beginn einer Saison auf den Titel hoffen, aber am Ende immer Michael Schumacher und Ferrari Weltmeister sind. Manche von denen, die es 2005 versuchen wollen, sind schon oft gescheitert, andere suchen ihre Chance in neuen Autos. Und einer hat dem großen Schumacher sogar mal den WM-Titel weggeschnappt.
1 / 10

Der Champion: Michael Schumacher, siebenmaliger Formel-1-Weltmeister, ist auch 2005 der große Favorit auf den Titel. Und viel spricht nicht nicht dagegen, dass die Konkurrenten auch in dieser Saison häufig die Hinterreifen des Ferrari-Piloten sehen.

Foto: AP
2 / 10

Der Adlatus: Rubens Barrichello träumt immer noch seinen Traum vom WM-Titel. Doch solange sein Teamkollege Michael Schumacher noch fährt, wird die Weltmeisterschaft wohl ein Traum bleiben und "Rubinho" weiter seinem Chef dienen müssen.

Foto: REUTERS
3 / 10

Der Aufsteiger: Mark Webber hat es geschafft, bei einem Durchschnittsteam wie Jaguar im vergangenen Jahr seine Klasse zu zeigen - und machte so einen der Top-Rennställe auf sich aufmerksam. Bei BMW-Williams ist der Australier die Nummer 1 - und Siegfahrer in spe.

Foto: AP
4 / 10

Das (ewige) Talent: Nick Heidfeld hat seit Jahren Probleme, seinem Spitznamen "Quick Nick" gerecht zu werden. Nachdem vor Jahren ein Engagement des Deutschen bei McLaren-Mercedes gescheitert war, bekommt Heidfeld jetzt seine vielleicht letzte Chance in einem Top-Team. Und bei BMW klappt es ja vielleicht auch mit der Schnelligkeit.

Foto: DPA
5 / 10

Der Altmeister: Jacques Villeneuve war mal Herausforderer von Michael Schumacher und schnappte dem heutigen Rekordchampion 1997 im Williams sogar die WM weg. Nach Intermezzi bei B.A.R-Honda und Renault will der Kanadier bei Sauber-Petronas noch einmal seine Klasse zeigen.

Foto: AP
6 / 10

Der Bruder: Ralf Schumacher galt immer als kommender Weltmeister, doch bei BMW-Williams reichte es trotz einiger Siege nie zum großen Coup. Nun ist er bei Toyota gelandet und soll mit seiner Erfahrung die Japaner voranbringen. Champion wird Schumacher wohl auch bei Toyota nicht - aber immerhin bleibt er einer der bestbezahlten Fahrer im Feld.

Foto: DPA
7 / 10

Der Absteiger: David Coulthard hatte den WM-Titel in der Karriereplanung fest einkalkuliert. Doch in der Fahrerwertung reichte es für Coulthard nie für mehr als den zweiten Platz. Nach Stationen bei Williams-Renault und McLaren-Mercedes hatte sich Coulthard schon mit dem Ende seiner Laufbahn abgefunden - dann gab ihm Red Bull doch noch einen Vertrag.

Foto: AFP
8 / 10

Das Enfant terrible: Juan Pablo Montoyas größte Qualitäten lagen schon immer nicht nur auf der Rennstrecke - auch mit Worten kann der Kolumbianer gut attackieren. Dass er dabei öfter mal über das Ziel hinausschießt ändert nichts an der Tatsache, dass Montoya einer der talentiertesten Fahrer im Feld ist. Bei McLaren-Mercedes soll der Ex-BMW-Pilot nun seinem Anspruch "Ich will Weltmeister werden" Taten folgen lassen.

Foto: AFP
9 / 10

Die Geheimfavoriten: Jenson Button und Takuma Sato haben in der vergangenen Saison ganze Arbeit geleistet. Vier zweite Plätze von Button, der immer punktete, wenn er ins Ziel kam, dazu der zweite Platz in der Konstrukteurswertung. Jetzt soll der große Wurf gelingen. Button wird dabei besonders motiviert sein - vor der Saison scheiterte sein Wechsel zu BMW-Williams.

Foto: REUTERS
10 / 10

Der schnelle Finne: Kimi Räikkönen wird die vergangene Saison schnell abhaken wollen. Lediglich ein Sieg (in Spa-Francorchamps) und der siebte Platz in der Fahrerwertung waren nicht die Ergebnisse, die der 25-Jährige von sich erwartet. Ein Jahr zuvor war Räikkönen noch der Nummer-1-Herausforderer Michael Schumachers und wäre fast Weltmeister geworden - ein Ziel, das er diese Saison endlich erreichen will.

Foto: DPA
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?