Facebook und YouTube Krieg der grauenvollen Bilder
Im Gaza-Streifen herrscht Waffenruhe im Netz noch lange nicht. Auf YouTube und Facebook verlaufen harte Fronten, Nazi-Parolen und Todeswünsche wechseln sich ab.
Pro-Palästina-Gruppe bei Facebook: "Ein Junge, der vor einer Armee keine Angst hat"
Hakenkreuz in Kommentarspalte bei YouTube: "Eine starke Vernetzung der User führt nicht nur zur Verbreitung, sondern oft auch zur Radikalisierung der Inhalte."
YouTube-Profilseite: "Nimm eine Uzi und töte einen arabischen Terroristen."
Gaza-Gruppe bei Facebook: "Schon ein Einzelner kann mit ein wenig Emotionalisierung das Steuer übernehmen."
Schockbilder bei Facebook: Wer im Netz anklickt, was die Tagesschau nicht zeigt, wird zum Mitwisser.
Kinder, die sich in Blutlachen spiegeln: Rot scheint die beherrschende Farbe im Kampf um Statements zu sein.
Video über Hamas-Taktik: "Es stimmt mich traurig, zu sehen, wie du so ein Video hochlädst."
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?