Rundgang Die Facebook-Zentrale in Dublin
Gemaltes Facebook-Logo in Dublin: In der Niederlassung läuft nicht nur das Europageschäft zusammen - die Zentrale ist auch zuständig für alle Nutzer außerhalb der USA und Kanadas.
Von außen lässt sich so gut wie nicht erkennen, wo Facebook sitzt. An den Fassaden findet sich kein Logo - man ist nicht unbedingt auf Besucher eingestellt.
Jetzt öffnete Facebook seine Türen für eine Gruppe deutscher Journalisten. Dabei waren etwa Kollegen von dpa, "Bild" und "Welt". Es sollte vor allem um den Umgang des Konzerns mit Hetze gehen - ein Thema, das vor allem Deutschland betrifft.
Eine kleine Erkläroffensive sollte gestartet werden. Hier reden Julie de Baillencourt, Safety and Policy Manager für Europa (links), und Pressesprecherin Tina Kulow. Neue Informationen über den Umgang mit Hassrede lieferten sie allerdings nicht.
Chef der 1100 Facebook-Mitarbeiter in Dublin ist Gareth Lambe. Die meisten Angestellten arbeiten im sogenannten "Community Operations Team", das sich auch um gemeldete Inhalte kümmert.
Wie viele Mitarbeiter es dort genau gibt, wie viele Deutsche sich um gemeldete Inhalte kümmern, das verrieten Facebook-Vertreter wie Siobhan Cummiskey allerdings nicht.
Rundgang durchs Gebäude: Die Stoppschilder begegneten einem des Öfteren auf den Fluren. Gäste erhalten keinen Zutritt zu den Büros dahinter.
Auch ein Papp-David-Hasselhoff stand als Stoppschild herum. Die Räume des "Community Operations Team" konnte man nicht besichtigen.
Ansonsten stellte sich das Facebook-Gebäude als Mischung aus ein bisschen verspieltem Start-up-Style und ziemlich nüchterner Konzernzentrale dar.
Es geht in der Facebook-Zentrale übrigens sehr reinlich zu. In den meisten Räumen stand Desinfektionslotion herum. Auf der Toilette gab es haufenweise Einwegzahnbürsten sowie Mundwasser.