Facekinis erobern Chinas Strände - DER SPIEGEL
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Bademode fürs Gesicht "Facekinis" erobern Chinas Strände

Wenn Deutsche in den Urlaub fahren, geht es für viele darum, möglichst braungebrannt wiederzukommen. In China gilt ein anderes Schönheitsideal: Die Badegäste in den Küstenorten tun alles dafür, ihre Haut vor UV-Strahlung zu schützen - und bedecken sogar ihr Gesicht.
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Damit sie nicht braun wird, zieht diese Chinesin beim Schwimmen am Strand von Qingdao im Osten Chinas einen Ganzkörper-Neoprenanzug an. Doch damit nicht genug: Auch ihr Gesicht soll vor der Sonne geschützt werden. Die Chinesen haben sich dafür etwas einfallen lassen - den "Facekini".

Foto: FRED DUFOUR/ AFP
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Das Wort "Facekini" setzt sich zusammen aus "Face" (Gesicht) und Bikini. Die Masken sind in China ein absoluter Trend. Es gibt sie in allen möglichen Farben und Formen. Die Hauptsache: Sie müssen UV-Strahlung abweisen.

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Diese Frau hat sich für ein Modell aus Gummi entschieden. Der "Facekini" wird, ähnlich einer Badekappe, über den Kopf gestülpt und bedeckt das gesamte Gesicht - nur Augen, Nase und Mund bleiben frei.

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Diesen beiden Frauen ist es wohl egal, wenn ihre Arme oder der Rücken ein bisschen Sonne abbekommen. Die Gesichter sollen aber lieber nicht braun oder gar rot werden.

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Besonders grelle Farben, wie etwa dieses Orange, sollen angeblich Haie abschrecken - sagt man sich unter "Facekini"-Trägern. Auch vor Quallen sollen die Masken schützen.

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Der Trend ist durchaus gesund: Einen Sonnenbrand kann man sich mit dem "Facekini" schon mal nicht einfangen. Auch Kinder tragen die Bikinis fürs Gesicht. Das lästige Eincremen mit klebriger Sonnenmilch fällt damit weg.

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Hauptsache, das Gesicht ist geschützt: Diese Frau trägt einen "Facekini" und dazu einen Badeanzug - ein eher ungewöhnliches Bild.

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Die "Facekinis" sind in China Massenware. Die Masken sind in den chinesischen Küstenorten in fast allen Sport- und Schwimmgeschäften erhältlich.

Foto: STR/ AFP
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Besonders chinesische Frauen tragen die Gesichtsmasken. Blasse, weiße Haut gilt in China als Schönheitsideal - religiöse Gründe für die Kopfbedeckung gibt es nicht.

Foto: Wang Haibin/ dpa
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