Bademode fürs Gesicht "Facekinis" erobern Chinas Strände
Damit sie nicht braun wird, zieht diese Chinesin beim Schwimmen am Strand von Qingdao im Osten Chinas einen Ganzkörper-Neoprenanzug an. Doch damit nicht genug: Auch ihr Gesicht soll vor der Sonne geschützt werden. Die Chinesen haben sich dafür etwas einfallen lassen - den "Facekini".
Das Wort "Facekini" setzt sich zusammen aus "Face" (Gesicht) und Bikini. Die Masken sind in China ein absoluter Trend. Es gibt sie in allen möglichen Farben und Formen. Die Hauptsache: Sie müssen UV-Strahlung abweisen.
Diese Frau hat sich für ein Modell aus Gummi entschieden. Der "Facekini" wird, ähnlich einer Badekappe, über den Kopf gestülpt und bedeckt das gesamte Gesicht - nur Augen, Nase und Mund bleiben frei.
Diesen beiden Frauen ist es wohl egal, wenn ihre Arme oder der Rücken ein bisschen Sonne abbekommen. Die Gesichter sollen aber lieber nicht braun oder gar rot werden.
Besonders grelle Farben, wie etwa dieses Orange, sollen angeblich Haie abschrecken - sagt man sich unter "Facekini"-Trägern. Auch vor Quallen sollen die Masken schützen.
Der Trend ist durchaus gesund: Einen Sonnenbrand kann man sich mit dem "Facekini" schon mal nicht einfangen. Auch Kinder tragen die Bikinis fürs Gesicht. Das lästige Eincremen mit klebriger Sonnenmilch fällt damit weg.
Hauptsache, das Gesicht ist geschützt: Diese Frau trägt einen "Facekini" und dazu einen Badeanzug - ein eher ungewöhnliches Bild.
Die "Facekinis" sind in China Massenware. Die Masken sind in den chinesischen Küstenorten in fast allen Sport- und Schwimmgeschäften erhältlich.
Besonders chinesische Frauen tragen die Gesichtsmasken. Blasse, weiße Haut gilt in China als Schönheitsideal - religiöse Gründe für die Kopfbedeckung gibt es nicht.