Facelift: Der neue Lexus IS - DER SPIEGEL
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Autogrammgramm Lexus IS Japanischer Nischensportler

Wer Wert auf Individualität und Komfort legt, dem könnte der neue Lexus IS gefallen. Das Auto könnte eine gute Alternative zum 3er BMW oder Audi A4 sein - wenn es da kein Verbindungsproblem gäbe.
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Der japanische Hersteller Lexus hat das Modell IS einer Verjüngungskur unterzogen. Abgesehen von äußerlichen Feinheiten wurde insbesondere das Fahrwerk neu abgestimmt.

Foto: Lexus
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Erst auf den zweiten Blick erkennt man die optischen Neuerungen am Lexus IS. Die leicht veränderte Frontpartie trägt neu geformte Scheinwerfern, die Lufteinlässen im vorderen Stoßfänger wurden vergrößert und die Taille des markanten Kühlergrills ist weiter nach oben gerutscht.

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Die Scheinwerfer wurden neu gezeichnet und leuchten nun ebenso wie das Tagfahrlicht und die Rückleuchten mit LED-Technik den Weg.

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Das stufenartig angeordnete Cockpit hat sich wenig verändert. Lexus setzt auf edel bearbeitete Oberflächen und viel Leder.

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Die Bedienung des Infotainmentsystems ist gleich geblieben - bis auf ein kleines Detail. Das Computermausartige Bedienlement ist nun mit einer Auswahltaste ausgerüstet, die mit dem Daumen bedient werden kann.

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Das Premium-Navigationssstem gibt es nur gegen Aufpreis von 3000. In Sachen Konnektivität ist der Lexus IS gegenüber Konkurrenten wie Audi A4 oder BMW 3er aber hinterher.

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Das Fahrwerk des Lexus IS haben die Japaner gründlich überarbeitet. Neue Stützlager, Federn und optimierte Stoßdämpfer an Vorder- und Hinterachse sorgen für eine gesteigerte Fahrdynamik.

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"Mit dem neuen Fahrwerk haben wir den Lexus IS auf ein neues Level gehoben" sagt Lexus-Chefingenieur Naoki Kobayashi. Neben dem Fahrwerk wurde auch die elektromechanische Servolenkung neu programmiert und abgestimmt.

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Zur Wahl stehen zwei Motoren: Der IS 300h mit Vollhybrid-Antrieb wird von einem 2,5-Liter-Vierzylinder (181 PS) und einem Elektromotor (143 PS) angetrieben und erreicht so eine Systemleistung von 223 PS. Der IS 200t hat einen 2,0-Liter-Turbobenziner mit 244 PS unter der Haube. Eine Diesel-Version wird es nicht geben.

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Trotz seiner äußerlichen Sportlichkeit und der Agilität auf der Straße lassen die Sprintwerte des Lexus IS noch Luft nach oben. Der 300h braucht 8,3 Sekunden auf 100 Km/h, das Modell 200t schafft den Spurt in 7 Sekunden.

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An der Qualität im Innenraum gibt es nichts zu meckern. Alle Oberflächen sind hochwertig verarbeitet, die Sitze mit feinen Ziernähten versehen.

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Der Basispreis des IS beträgt 38.500 Euro. Lexus will die Verkaufszahlen der Limousine in Deutschland mit dem Facelift noch einmal steigern und peilt einen Absatz von 300 Stück für das Jahr 2017 an. Sehr häufig wird man das Auto hierzulande damit wohl nicht zu Gesicht bekommen.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?