Klimawandel Des einen Dürre, des anderen Sturmflut
Greenpeace-Protestaktion gegen Braunkohle-Kraftwerk bei Grevenbroich, 10. November 2017: Die Braunkohlemeiler im Westen und Osten der Republik gelten als größte Stinker des Landes. Bei keiner Art der Energiegewinnung werden mehr klimaschädliche Gase produziert.
In welchem Maße der Mensch so zum Klimwandel beiträgt, ist strittig - dass der Wandel stattfindet, hingegen kaum. Er drückt sich vor allem dadurch aus, dass lange Zeit stabile Systeme aus dem Lot geraten. In manchen Weltgegenden häufen sich Dürren - hier 2007 in Mali.
Anderenorts gibt es zu viel von dem Wasser, das anderen fehlt: "Nasse Jahre" und Überflutungen häufen sich vor allem in den mittleren Breiten.
Unter Druck gerät auch die arktische Fauna. Das Meereis schwindet vor allem im Norden, mit direkten Auswirkungen auf die langsam steigenden Meeresspiegel.
Flutkatastrophen drohen sowohl von Land, als auch von der Seeseite her: In Ländern ohne große Erhebungen drückt das Meer ins Land. In Pakistan (hier die Flut 2010, bei der rund 1500 Menschen starben) wirken sich verstärkte Monsunregen aus. An anderen Orten sind es Gletscherschmelzen, die für mehr Fluten sorgen.
Wärme bringt Tod: Korallenbleiche am Great Barrier Reef vor Australien. Auf steigende Meerestemperaturen reagiert die mobile Fauna mit Abwanderungen. Für an spezifische Bedingungen angepasste Fauna und Flora bedeuten sie oft den Tod.
Zunehmend heftige Tropenstürme: Rund um den Globus nimmt die Kraft und Häufigkeit tropischer Wirbelstürme zu. Im September 2017 verwüstete der Hurrikan "Irma" weite Teile von Kuba.