Autogramm VW e-Golf Das Debüt
Nachts sind alle e-Golf weniger grau: Das auffälligste Erkennungsmerkmal der Elektrovariante des Bestsellers sind die bläulichen Leuchten und das gleißende Licht an der Frontschürze.
Ein Golf bleibt ein Golf: Bei Tageslicht sind die Unterschiede zum "normalen" Modell kaum zu erkennen.
Konservative Lösung des Reichweitenproblems: E-Golf-Kunden können in den ersten drei Jahren jeweils 30 Tage einen kostenlosen Leihwagen mit konventionellem Antrieb mieten.
Ein kleines bisschen schnittiger: Ein weitgehend geschlossener Kühlergrill, spezielle Felgen und eine bessere Verkleidung am Unterboden drücken den Luftwiderstand laut VW um zehn Prozent und sorgen damit für weniger Verbrauch und mehr Reichweite.
Wie jeder andere: VW hat die Elektro-Traktion fest in ihrem modularen Baukasten-System verankert. Der e-Golf läuft also vom gleichen Band wie die Benziner oder die Diesel. VW kann damit flexibel auf die ungewisse Nachfrage reagieren .
Elektromotor im e-Golf: Das Aggregat leistet 115 PS und kann durch verschiedene Fahrmodi auf 75 PS gedrosselt werden zwecks Reichweite.
Geduldsspiel: An der Haushaltssteckdose dauert eine Komplettladung 13 Stunden, mit der knapp 1000 Euro teuren Wallbox etwa fünf Stunden. Nur wer mit dem sogenannten Combined Charging System (CCS) an 40-kW-Säulen lädt, bekommt binnen 30 Minuten schon einen Ladestand von 80 Prozent hin.
Elektrischer Antriebsstrang: Der Motor sitzt vorne, im Wagenboden hinter der Rückbank ist der über 300 Kilo schwere Lithium-Ionen-Akku untergebracht.
Bordcomputer: Auf dem Monitor wird angezeigt, ob der Wagen gerade rekuperiert.
Idealfall: 190 Kilometer sollen sich maximal mit einer vollen Akkuladung im e-Golf zurücklegen lassen. Wie weit der Wagen wirklich kommt, hängt vor allem vom Fahrstil ab.