Fahrradkauf übers Internet - DER SPIEGEL
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Versandhersteller Rad per Kurier

Mein nächstes Fahrrad würde ein Gravelbike sein, soviel stand fest. Stellte sich nur noch die Frage, wo ich es kaufe: Beim Händler oder im Internet?
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Lange Zeit gab es bei Versandherstellern hauptsächlich Alu- und Carbonrahmen im Angebot. Seit einigen Jahren feiern schlanke Stahlrahmen wie hier beim Poison Cyanit ein Comeback.

Foto: Poison Bikes
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Der Vorteil des Fahrradkaufs im Internet: Man kann auch Räder ausländischer Firmen bestellen, die in Deutschland nicht erhältlich sind - so wie die wunderschönen Modelle des amerikanischen Herstellers Breadwinner Cycles.

Foto: Breadwinner Cycles
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Bei US-Herstellern lohnt es sich, nur den Rahmen zu bestellen und das Rad in Deutschland aufzubauen - oder aufbauen zu lassen. Zoll- und Transportkosten verringern sich dadurch erheblich.

Foto: Breadwinner Cycles
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In Tests von Fachzeitschriften belegen Rennräder von Versendern wie Rose meist vordere Plätze. Oft ist die Ausstattung besser als bei Rädern der gleichen Preisklasse aus dem Fahrradladen.

Foto: Rose Bikes
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Bei Rädern für Stadt oder Fitness tun sich Versandhersteller schwerer. Klassische Fahrradläden haben in diesem Bereich meist auch ein sehr gutes Angebot.

Foto: Rose Bikes
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Viele Radfahrer schrecken vor dem Kauf im Internet zurück, weil sie den Service ihres Fachhändlers schätzen. Die meisten Händler warten und reparieren aber auch Räder, die nicht bei ihnen gekauft wurden.

Foto: Rose Bikes
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Lange waren viele Versandfirmen auf Mountainbikes und Rennräder spezialisiert. Mittlerweile haben Hersteller wie Canyon auch eine gute Auswahl an Trekking- und Stadtfahrräder im Programm.

Foto: Canyon
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Hydraulische Scheibenbremsen sind an Gravelbikes fast obligatorisch. Wer sein Rad selbst aufbaut, muss auf die verschiedenen Standards achten.

Foto: Mason
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Das Bokeh des britischen Herstellers Mason, für das sich "Radel verpflichtet"-Autor Ralf Neukirch entschieden hat. Die feinen Schweißnähte sind ein Hinweis auf die gute Verarbeitung des Rahmens.

Foto: Mason
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Nicht nur bei Mountainbikes sind Antriebe mit nur einem Kettenblatt auf dem Vormarsch. Auch an Cyclocrossrädern und Gravelbikes werden sie immer beliebter.

Foto: Mason
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Bei einigen Versandhändlern kann man sich sein Rad individuell zusammenstellen. Zum Beispiel das Modell Cyanid Cyclo von Poison, das es mit Schutzblechen und Gepäckträger gibt. Ob der Rahmen passt, lässt sich zumindest annährungsweise bestimmen.

Foto: Poison Bikes
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Versandräder gibt es mittlerweile in allen Preis- und Qualitätsklassen. Die Rennräder des deutschen Herstellers Canyon sind auch im Profibereich erfolgreich.

Foto: Canyon
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Es hilft beim Internetkauf, wenn der Hersteller viele Detailfotos zur Verfügung stellt. Das Bokeh von Mason gibt es in dezentem Grau und lautem Orange.

Foto: Mason
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Sogenannte Steckachsen haben bei Rädern mit Scheibenbremsen die Schnellspanner abgelöst. Sie sorgen für Steifigkeit und verteilen die Bremskräfte besser.

Foto: Mason
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Im Rahmen verlegte Schalt- und Bremszüge sehen gut aus und sorgen dafür, dass sich das Rad besser reinigen lässt. Sie selbst zu verlegen kann aber sehr mühsam sein.

Foto: Mason
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Räder von Firmen, die hauptsächlich über das Internet verkaufen, sind in der Regel deutlich günstiger als vergleichbare Konkurrenzmodelle. Dafür muss man oft jedoch längere Wartezeiten in Kauf nehmen.

Foto: Radon
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Der Hersteller Radon hat in den letzten Jahren ein Netz von Fachhändlern aufgebaut, die bei Zusammenbau und Einstellung der Räder helfen. Das soll Kunden ansprechen, die sich die Montage eines Versandrades nicht zutrauen.

Foto: Radon
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?