Falcos 10. Todestag - DER SPIEGEL
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Falcos Todestag Mozart mit der Punk-Perücke

Deutsch-Rapper, Rock-Idol und Pop-Extremist: Von Freunden gemieden, von Fans vergessen starb der exaltierte Österreicher 1998 bei einem Autocrash - gerade noch rechtzeitig, um zur Legende zu werden.
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Er rockte nicht nur Amadeus: Der Wiener Hans Hölzel, der als Falco mit Hits wie "Rock Me Amadeus", "Kommissar" oder "Jeannie" weltweit begeisterte, war 40, als er im Februar 1998 bei einem Autounfall ums Leben kam. In den Herzen seiner Fans lebt der exzentrische Musiker jedoch weiter.

Foto: epa apa EMI/ dpa
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Die österreichische Formel-1-Legende Niki Lauda bei Falcos Beerdigung im Februar 1998.

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Falcos Mutter Maria Hölzel und die Motorrad-Gang aus dem Musikvideo zu "Rock me Amadeus" bei der Enthüllung von Falcos Grabmal am 2. September 1999 auf dem Wiener Zentralfriedhof.

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Maria Hölzel, die Mutter des am 08.02.1998 verstorbenen österrreichischen Sängers Falco, nimmt am 4. März 1999 in Hamburg die Gold- (für 250.000 Tonträger) und Platinauszeichnung (für 500.000 Tonträger) für Album und Single von "Out Of The Dark" entgegen.

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Falcos Unfallwagen: Der völlig demolierte Jeep wird nach dem Frontalzusammenstoß mit einem Bus bei Puerto Plata in der Dominikanischen Republik untersucht. Der österreichische Popstar kam bei dem Unfall ums Leben.

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Falcos Beerdigung: Der Sarg des österreichischen Musikers Falco (Hans Hölzl) wird von Mitgliedern des Motorradclubs MC Outsider Austria zu seinem Ehrengrab auf dem Wiener Zentralfriedhof getragen. Falco kam am 6. Februar bei einem Autounfall in der Dominikanischen Republik ums Leben. Acht Tage später wurde er in Wien begraben.

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Falco und die Kommissare: "Alles klar Herr Kommissar"? Nicht ganz. Denn das hier ist natürlich nicht der echte Popstar, sondern der Schauspieler Axel Herrig. Mit seinen 50 Kommissaren spielt er mit in dem Musical "Falco meets Amadeus" unter der Regie von Elmar Ottenthal.

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Falscher Falco: Die undatierte Aufname zeigt den Darsteller Axel Herrig in der Rolle des Sängers Falco im Musical "Falco meets Amadeus". Das Musical erzählte die Lebensgeschichte des früh verstorbenen österreichischen Popstars.

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"Einzelhaft": Mit Hits wie "Der Kommissar" und "Helden von Heute" machten Falco über Nacht zum Star. Mit "Helden von Heute" zitierte der österreichische Sänger "Heroes", einen Hit seines Idols David Bowie.

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Das zweite Album von Falco wurde zwar ein Kritiker-Erfolg, bei Fans von "Der Kommissar" kamen die zurückgenommeneren Kompositionen wie "Junge Roemer" oder "Brillantin' Brutel'" dennoch nicht an.

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Mit seinem dritten Album "Falco III" wurde er gleich zweifach Nummer 1 - mit dem Song "Rock Me Amadeus" und der kontrovers diskutierten Ballade "Jeanny".

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Nach seinen Chart-Erfolgen mit "Falco III" fürchtete der österreichische Sänger, dass er nie wieder so erfolgreich werden würde. Traurigerweise bestätigte sein viertes Album "Emotional" diese Befürchtung.

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Falcos fünftes Album "Wiener Blut" wurde von Fans und Kritikern weitestgehend ignoriert.

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Falcos Grab auf dem Zentralfriedhof Wien: "Wo ist das Grab von Falco?" - "Das finden wir nie"... und dann fanden wir es doch: "Es lebe der Zentralfriedhof!" Die Aufnahme entstand kurz vor dem zehnten Todestag am Grab von Falco.

Er hätte "Junge Römer" als Gedichtband herausgeben sollen, ansonsten hat er m.E. alles richtig gemacht. Fast alles ;-)

Foto: Heiko Schomberg
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?