Falk war Columbo Eine Sache noch...
So liebten ihn seine Fans: Der amerikanische Film- und Fernsehstar Peter Falk war der schusselige Kommissar Columbo, der auch die kniffligsten Fälle lösen konnte. Er überführte die Verbrecher mit einer seltsamen Ermittlungstechnik - indem er sich doof stellte.
Falk, hier mit seiner Frau Shera im Jahr 1979, wurde mit der Rolle des verqueren Kommissars weltberühmt.
Im Columbo-Trenchcoat in einer Dean-Martin-Show (1977): 1960 spielte Peter Falk seine erste größere Rolle in "Unterwelt" als Auftragskiller.
"Die Braut des Prinzen": In der Verfilmung des Fantasy-Buchs die "Die Brautprinzessin" spielte Falk 1987 den Großvater.
Zu "Columbos" Markenzeichen gehörte auch eine auffällige Mimik, die einer Kindheitsbehinderung Falks geschuldet war: Er wurde als Dreijähriger wegen einer Krebserkrankung operiert und war seitdem auf einem Auge blind. Das linke Auge hatte er deshalb immer leicht zugekniffen, rechts trug er ein Glasauge.
Der 1927 in New York geborene Falk wirkte in mehr als 40 Hollywood-Streifen mit und erhielt Anfang der sechziger Jahre zwei Oscar-Nominierungen für die beste Nebenrolle in "Unterwelt" und "Die unteren Zehntausend". Außerdem gewann er fünf Emmys, vier davon für seine Hauptrolle in "Columbo".
Vor einigen Jahren wurde Falks Alzheimer-Erkrankung bekannt. Im Sommer 2009 wurde er unter die Vormundschaft seiner Frau Shera gestellt, mit der er seit mehr als 30 Jahren verheiratet war. Damals sagte Falks Arzt: "Er erinnert sich nicht einmal mehr an 'Columbo'."
2004 war Falk Stargast bei der "Goldenen Kamera". Er überreichte Iris Berben die Auszeichnung in der Kategorie "TV-Jubiläum" - und ging auf Tuchfühlung.
Ein Jahr zuvor war Falk ebenfalls in Deutschland aufgetreten - bei "Wetten, dass ..?" in der Kluft eines deutschen Polizisten.
Boxer-Pose für die Presse: Falk im Jahr 2002 bei der Premiere des Films "Undisputed".
Der Schauspieler als Maler: Falk im Jahr 2000 in seinem Haus in Beverly Hills.