Falkland-Krieg - DER SPIEGEL
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Falkland-Krieg "Sie brüllten und fuchtelten mit ihren Gewehren herum"

Im Jahr 1982 landeten argentinische Spezialtruppen auf den britischen Falklandinseln. Die Nachricht von der Invasion löste einen Krieg aus - verbreitet hatte sie der Radiomoderator Patrick Watts. Bei einestages erinnert er sich an die dramatischsten Stunden seines Lebens - und einen Showdown im Studio.
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Falkland-Konflikt: In den letzten Tagen der argentinischen Besetzung der Falkland-Inseln im Südatlantik 1982 durchsuchen britische Truppen die Häuser der Stadt Port Stanley nach Kriegsgegnern. Britische Soldaten führen bereits festgenommene argentinische Kriegsgefangene ab, vorbei an noch brennenden Häuserruinen.

Foto: JLLEONARD/ AP
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Falkland-Krieg: In einem Schützengraben in Port Howard auf den Falklandinseln positionieren Soldaten der argentinischen Armee im April 1982 einen Granatwerfer in einem Schützengraben. In Port Stanley hatten die Argentinier nach eigenen Angaben schon am zweiten Tag der Invasion 900 Soldaten stationiert.

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Bomber über den Falklands: Das am 21. Mai 1982 aufgenommene Bild zeigt argentinische "Air Macchi"-Kampfflieger während einer Operation gegen britische Kriegsschiffe über den Falklandinseln. 75 Flugzeuge verlor die Luftwaffe der Militärjunta im Falklandkrieg.

Foto: AFP
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Der argentinische Diktator Leopoldo Galtieri: Am 2. April 1982 begann ein bewaffneter Konflikt zwischen Argentinien und Großbritannien um die zum Vereinigten Königreich gehörenden Falkland-Inseln im Südatlantik. In dem 74 Tage dauernden Krieg kamen 266 britische Soldaten ums Leben, auf argentinischer Seite starben etwa 650 Soldaten.

Foto: DPA
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Nachrichtenverleser der Argentinier: Radiomoderator Patrick Watts, rechts, und argentinische Soldaten am 3. April 1982 in der Radiostation von Stanley, Falklandinseln. "Sie brüllten, rauchten und fuchtelten mit ihren Gewehren herum", erinnert sich Watts an den Auftritt der Soldaten in seinem Studio. "Ich wurde richtig sauer und habe sie angefahren, dies sei ein Radiosender, und ich würde gar nichts senden, solange Gewehre auf mich gerichtet sind." Zu seinem Erstaunen hätten die Argentinier ihre Zigaretten ausgemacht und ihre Gewehre weggelegt.

Foto: Rafael Wollmann
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"HMS Sir Galahad": Das britische Landungsschiff "HMS Sir Galahad" ankert 1982 vor den Falklandinseln. Es wurde während des britisch-argentinischen Falkland-Kriegs durch einen Bombenangriff der argentinischen Luftwaffe schwer beschädigt und ging in der Folge in Flammen auf.

Foto: dpa
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Fregatte explodiert: Die Fregatte "HMS Antelope" der britischen Royal Navy explodiert am 23. Mai 1982 in der Bucht San Carlos im Nordwesten von Ost-Falkland. Am 21. Mai hatte die "Antelope" die Landung britischer Truppen in der Bucht unterstützt. Peinlich für die Luftabwehr der Navy: Auch das Schwesterschiff der "Antelope", die "HMS Ardent", wurde von der argentinischen Luftwaffe versenkt.

Foto: Getty Images
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Union Jack auf den Falklands: Nachdem argentinische Soldaten, die zu Großbritannien gehörenden Inseln besetzten, schlug die königliche Militärmacht mit allen Mitteln zurück.

Foto: MARK S. SMITH/ AP
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Thatcher mit Veteranen: Die britische Premierministerin Margaret Thatcher trifft versehrte Veteranen des Falkland-Kriegs während des Falklands Victory Parade Banquet am 12. Oktober 1982 in London. Insgesamt 235 britische Soldaten waren während des 72 Tage dauernden Falklandkrieges gestorben. Rund 800 Soldaten wurden verwundet.

Foto: Getty Images
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Einmarsch: Britische Soldaten bei ihrer Landung 1982 auf den Falklandinseln.

Foto: Getty Images
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Mario Benjamin Menéndez: Der argentinische Brigadegeneral Menéndez ernannte sich selbst während des Falklandkrieges zum Militärgouverneur der Inselgruppe im Südatlantik. Die Aufnahme vom 25. Mai 1982 zeigt ihn mit seinen Truppen in Darwin.

Foto: REUTERS
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Gefechtspause: Argentinische Soldaten rauchen in einem Schützengraben auf den Malvinas, aufgenommen Anfang Mai 1982.

Foto: dpa
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Überlebende: Während des Falklandkrieges attackierten argentinische Truppen am 8. Juni 1982 in der Bucht Bluff Cove die zwei britischen Landungsschiffe "Sir Galahad" und "Sir Tristram". Überlebende britische Soldaten konnten sich in Rettungsbooten an Land retten, im Hintergrund die brennende "Sir Galahad".

Foto: dpa
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Alltag mit Soldaten: Auch nach dem Krieg blieben die britischen Militärs noch auf den Falklandinseln stationiert. Die Bewohner hatten sich bald daran gewöhnt. Hier treibt ein einheimischer Schäfer im März 1988 seine Herde über das Gelände neben einer britischen Funkstation.

Foto: AP
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Kriegstourismus: Insel-Guide Patrick Watts zeigt am 10. Juni 2007 einen zerstörten Schützengraben bei Mount Longdon, nahe Port Stanley, der Hauptstadt der Falkland-Inseln. Während des Falkland-Kriegs 1982 wurde der Graben von argentinischen Truppen benutzt. Die Überreste und Hinterlassenschaften des Kriegs werden heute von zahlreichen Touristen aufgesucht.

Foto: REUTERS
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Fremdenführer: Patrick Watts und seine Frau Sila vor ihrem Andenkenshop in Stanley, Falklandinseln, aufgenommen im Februar 2012. Watts arbeitet heute als Touristenguide auf den Inseln.

Foto: Patrick Watts
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Die letzte Ruhestätte: Das durch einen Helm gekennzeichnete provisorische Grab eines argentinischen Soldaten auf den Falklandinseln. In dem Krieg starben auf argentinischer Seite 655 Soldaten.

Foto: John Leonard/ AP
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Flagge der Falklandinseln: Die Inseln besitzen im Rahmen einer inneren Autonomie eine eigene Fahne, ein eigenes Parlament, eine eigene Währung und Postverwaltung.

Eingereicht von einestages-Leser Rolf Nowak.

Foto: Rolf Nowak
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"Government House": Der Gouverneur ist gleichzeitig auch Gouverneur von Südgeorgien. Die Falklandinseln sind Teil der Europäischen Union.

Eingereicht von einestages-Leser Rolf Nowak.

Foto: Rolf Nowak
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Argentinisches Gesetz: Im Hafen von Ushuaia wird auf die argentinische Gesetzeslage hingewiesen. Danach sind die Falklandinseln seit 1833 illegal von Großbritannien besetzt.

Eingereicht von einestages-Leser Rolf Nowak.

Foto: Rolf Nowak
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Polizeistation in Stanley:Falkländer sind stolz, Brite zu sein - so wird im Stadtbild alles Britische gepflegt.

Eingereicht von einestages-Leser Rolf Nowak.

Foto: Rolf Nowak
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