Fall Heike Block: Erst Stalking, dann Tod - DER SPIEGEL
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Fall Heike Block Erst Stalking, dann Tod

Die Lehrerin Heike Block wurde von einem ehemaligen Schüler getötet, mehr als 20-mal stach Gero S. auf sie ein. Zuvor hatte er der jungen Frau zwei Jahre lang nachgestellt. Doch obwohl sie das Stalking mit einem detaillierten Protokoll belegen konnte, griff niemand ein.
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Opfer Heike Block: Ihr ehemaliger Schüler lauerte der 35-Jährigen im Bremer Stadtteil St. Magnus auf und stach mehr als 20-mal auf sie ein. Am Tatort ließ er sich widerstandslos festnehmen.

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Der 21-Jährige muss sich wegen des Mordes vor dem Landgericht in Bremen verantworten. Zum Prozessauftakt im Juni 2010 wiederholte er sein Geständnis, zeigte aber kein Zeichen von Reue: "Wenn ich drei, vier, fünf Jahre ins Gefängnis komme, ist mir das wumpe."

Foto: Carmen Jaspersen/ dpa
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Fassungslosigkeit am Gymnasium in Osterholz-Scharmbeck: Schüler und Lehrer legten nach der Tat Blumen nieder, zündeten Kerzen an.

Foto: JOERG SARBACH/ AP
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Spurensicherung am Tatort: Der 21-Jährige wollte seiner früheren Lehrerin am Tatabend "mehrere tausend" Fragen stellen. Am Ende eines zweitägigen Verhörs sollte Heike Block sterben. Doch der Plan lief schief. Als die Lehrerin um Hilfe rief, erstach Gero S. sie.

Foto: JOERG SARBACH/ AP
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Heike Block unterrichtete Biologie und Chemie. Sie hatte sich bereits im Januar 2008 wegen des Schülers an die Polizei gewandt. Der Junge war auffällig und ein Einzelgänger. Die Lehrerin fürchtete, er könnte sich das Leben nehmen. Die Polizei ermittelte damals gegen den Schüler und fand bei einer Wohnungsdurchsuchung unter anderem Schwarzpulver und Silvesterknaller. Strafrechtlich lag gegen den jungen Mann zu diesem Zeitpunkt aber nichts vor.

Foto: DDP
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Spurensicherung: Ein Zeuge, der helfen wollte, konnte den Tod der Frau nicht verhindern. Sie starb noch auf dem Parkplatz, wo der Schüler sie abgepasst hatte.

Foto: JOERG SARBACH/ AP
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