Fall Jens Söring: Ein Deutscher in US-Haft - DER SPIEGEL
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Fall Jens Söring Ein Deutscher in US-Haft

Der Deutsche Jens Söring sitzt seit 22 Jahren wegen Doppelmordes im US-Gefängnis. Bis heute beteuert er seine Unschuld. Doch die jüngsten Hoffnungen auf Entlassung scheitern am Senatswahlkampf der Republikaner. Jetzt appelliert Söring an Bundeskanzlerin Merkel.
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Jens Söring bei einem Interview im März 2011 im Buckingham Correctional Center.

Foto: Steve Helber/ AP
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Seit 22 Jahren sitzt der Sohn eines deutschen Diplomaten in Haft, mehrere Anträge auf vorzeitige Entlassung wurden abgelehnt.

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Eingang des Gefängnisses, in dem Söring seine Haft verbüßt: Der Bundesbürger darf nicht einmal deutsche Literatur lesen.

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Liz Haysom 1987 vor Gericht: Sie wurde als Sörings Komplizin zu 90 Jahren Haft verurteilt.

Foto: Dan Doughtie/ AP
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Liz Haysom und Jens Söring auf Fotos des Jahrbuchs der Universität von Virginia: Die beiden sollen gemeinsam Haysoms Eltern getötet haben. Söring beteuert bis heute seine Unschuld.

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Söring gestand die Tat vor Gericht, behauptete aber später, er sei unschuldig und habe nur seine Freundin schützen wollen - die eigentliche Täterin.

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Söring nach der Urteilsverkündung im Juni 1990

Foto: STEVE HELBER/ ASSOCIATED PRESS
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Gouverneur Robert McDonnell: Der Republikaner vollzog an seinem ersten Tag im Amt zwei Handlungen. Eine davon war, Sörings Überstellung nach Deutschland zu widerrufen.

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Auf dem Menschenrechtsbeauftragten der Bundesregierung, Markus Löning, ruht Sörings Hoffnung.

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Gouverneur Tim Kaine: Als eine seiner letzten Amtshandlungen willigte er in Sörings Überstellung ein.

Foto: Steve Helber/ AP
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