Fall Morsal Obeidi: Schweigen vor Gericht - DER SPIEGEL
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Fall Morsal Obeidi Schweigen vor Gericht

Sie könnten helfen, ein Verbrechen aufzuklären - doch die Eltern der getöteten Deutsch-Afghanin Morsal haben vor dem Hamburger Landgericht die Aussage verweigert. Ihr 24-jähriger Sohn soll seine minderjährige Schwester aus Wut über deren Lebenswandel erstochen haben.
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Protest zum Prozessauftakt: Am ersten Verhandlungstag hielt ein Mann ein Plakat mit einem Bild der getöteten 16-jährigen Morsal und der Aufschrift: "Wir trauern um Morsal O. Sie ist ein weiteres Opfer patriarchaler Gewalt. Ihr wurde brutal die Möglichkeit geraubt, ein selbstbestimmtes Leben zu führen."

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Der Angeklagte Ahmad-Sobair am 5. Januar vor Gericht: Die Eltern des Angeklagten und des Opfers haben die Aussage verweigert.

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Der Angeklagte mit seinem Verteidiger Thomas Bliwier: Laut der Anwälte war Ahmad-Sobair Obeidi bei der Tat eingeschränkt schuldfähig und handelte im Affekt.

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Der Angeklagte hat sich der Polizei gestellt und die Tat gestanden, vor Gericht hat er bislang geschwiegen.

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Proteste von Frauenrechtsgruppen vor dem Hamburger Landgericht: "Unsere Ehre ist unsere Freiheit"

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