Fall Timoschenko - DER SPIEGEL
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Fall Timoschenko Rückenleiden und Hungerstreik

Gerade ist eine Friedenslösung in der Ukraine beschlossen - da zeichnet sich die nächste politische Wendung ab. Das Parlament hat die Freilassung von Oppositionsführerin Julija Timoschenko eingeleitet.
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Weltweites Aufsehen: Seit 2011 sitzt Julija Timoschenko in einem Gefängnis in Charkow, rund 450 Kilometer östlich von Kiew, eine Haftstrafe wegen Amtsmissbrauchs ab. Nun könnte es zu einer Freilassung der Politikerin kommen.

Foto: Aleksandr Prokopenko/ dpa
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Turbulente Szenen: Im Parlament der Ukraine ging es am Freitag hoch her. Die Abgeordneten stimmten dafür, die Vorwürfe gegen die Ex-Regierungschefin nicht mehr als Straftaten zu werten.

Foto: MAKSYM MARUSENKO/ AFP
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Prominenter Fall: Immer wieder gab es Initiativen, um Timoschenko aus der Haft zu holen. Auch der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte mischte sich ein.

Foto: Sergey Dolzhenko/ dpa
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Dieser hatte die Ukraine im April 2013 wegen der Inhaftierung von Ex-Regierungschefin Timoschenko verurteilt: Die Untersuchungshaft der Oppositionspolitikerin im Jahr 2011 sei "willkürlich und rechtswidrig" gewesen.

Foto: Sergey Dolzhenko/ dpa
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Timoschenko hatte wegen der Haftbedingungen geklagt und wirft der Ukraine vor, das Strafverfahren gegen sie sei politisch motiviert gewesen. Sie verbüßt eine siebenjährige Hartstrafe wegen Amtsmissbrauchs und ist gesundheitlich schwer angeschlagen. Hier zeigt sie im März 2012 ein Hämatom am Bauch. Immer wieder hatte sie mit Hungerstreik gedroht - und einen solchen Ende 2013 auch zwölf Tage lang durchgehalten.

Foto: AFP/ Ukrayinska Pravda
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Ärzte der Berliner Charité hatten die inhaftierte Timoschenko wiederholt untersucht und behandelt. Die Politikerin plagt ein schweres Rückenleiden.

Foto: THOMAS PETER/ REUTERS
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Die Anhänger Timoschenkos sind überzeugt, dass der amtierende Präsident Wiktor Janukowitsch eine Kampagne gegen sie vorantreibt.

Foto: Chekachkov Igor/RIA Novosti
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