Online-Rollenspiel Das ist "Fallout 76"
Willkommen in West Virgina: Auf der Spielemesse E3 in Los Angeles kündigte Bethesdas Star-Entwickler Todd Howard ("Skyrim", "Fallout 4") einen neuen "Fallout"-Ableger namens "Fallout 76" an. Seine Spielwelt soll viermal so groß sein wie die von "Fallout 4".
Waren Bethesdas vorherige "Fallout"-Spiele "Fallout 3" und "Fallout 4" noch Einzelspieler- und Offline-Spiele, ist "Fallout 76" anders. Hier erkundet man eine Onlinewelt und trifft auf andere Spieler. Dafür wird natürlich durchgängig eine Internetverbindung benötigt.
Vorsicht, Riesenfaultier: In den Überlebenskampf im postapokalyptischen Amerika kann man sich allein stürzen, man kann man sich aber auch mit anderen Spielern zusammentun.
Auch Washington, D.C. ist Teil der Spielwelt. Angesiedelt ist "Fallout 76" im Jahr 2102, es spielt damit vor allen anderen "Fallout"-Spielen.
Die 76 im Namen spielt auf einem Bunker namens Vault 76 an, in dem der Spieler der Story zufolge die vergangenen 25 Jahre verbracht hat. Nun kann er wieder die Außenwelt erkunden.
So schön es auf den ersten Blick aussieht, dürfte in "Fallout 76" dennoch an vielen Orten Ärger drohen: Immerhin gab es erst 2077 einen Atomkrieg. Stirbt die Figur des Spielers im Kampf einmal, soll er trotzdem weiter mit ihr spielen können.
Schluss mit heimelig: Das Überleben in der Spielwelt dürfte eine Herausforderung werden. So muss man zum Beispiel auf Hunger und Durst der eigenen Figur achten. Wie in "Fallout 4" lassen sich nach dem Motto "Rebuild America" Siedlungen errichten, die die eigenen Überlebenschancen womöglich erhöhen.
Grundsätzlich soll das Spiel nicht so gnadenlos wie manch andere Online-Survival-Spiele daherkommen: Todd Howard benutzte bei der Ankündigung von "Fallout 76" den Begriff "Softcore-Survival".
Die Spielwelt von "Fallout 76" wird aus sechs Regionen bestehen, die sich auch optisch unterscheiden. In der Welt soll es Nuklearsilos geben, die Spieler erobern und dann für Angriffe mit Atomwaffen nutzen können.
Erscheinen wird "Fallout 76" am 14. November 2018 für den PC, die Playstation 4 und die Xbox One. Das Spiel wird ungefähr 60 Euro kosten und auch Mikrotransaktionen beinhalten. Kaufen können soll man allerdings nur Items von kosmetischer Bedeutung, also vermutlich zum Beispiel Kleidung für die eigene Figur, die es nicht leichter oder schwerer macht, im Spiel zu bestehen. Die Items, die verkauft werden, soll man sich alternativ auch kostenlos erspielen können.