Familie Palin: Die Scheinheiligen - DER SPIEGEL
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Familie Palin Die Scheinheiligen

Für ihre Mutter, die sittenstrenge Republikanerin Sarah Palin, ist Hollywood das dekadente, verdorbene Amerika - ein Sündenpfuhl, den es zu verdammen gilt. Dennoch oder vielleicht gerade deshalb schickt sich ihre Tochter an, dort Karriere zu machen.
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Nackte Tatsachen: Einen Tag vor dem Geburtstag seiner Beinahe-Schwiegermama warf Johnston dieses Bild auf den Medienmarkt.

Foto: AP / Playgirl
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Heile Familie: Der Palin-Clan inszenierte sich vor allem im Präsidentschaftswahlkampf. Nun geht der Streit mit dem früheren Beinahe-Schwiegersohn von Sarah Palin, Levi Johnston, in die nächste Runde.

Foto: DPA/ ALASKA GOVERNORS OFFICE
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Palins Tochter Bristol will das alleinige Sorgerecht für den gemeinsamen Sohn Tripp. In einem bei Gericht eingereichten Antrag wird dem Vater des Jungen, Bristols Ex-Freund Levi Johnston, vorgeworfen, er würde von seinem Besuchsrecht nur "sporadisch" Gebrauch machen und seine Nacktbilder für das Erotikmagazin "Playgirl" seien "schlüpfrig" gewesen.

Foto: Al Grillo/ AP
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Johnston weist den Vorwurf der mangelnden Verantwortung zurück und strebt das gemeinsame Sorgerecht an. Seine Kenntnisse der Familie nutzte der junge Mann nach der Trennung als Geldquelle. Er tourte durch US-Talkshows und gab Merkwürdigkeiten aus dem Alltag der Palins zum Besten.

Foto: Al Grillo/ ASSOCIATED PRESS
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Die Palins wollten den Sorgerechtsstreit hinter verschlossenen Türen austragen. Doch ein Gericht hat ihnen nun einen Strich durch die Rechnung gemacht und ihren Antrag, das Verfahren nicht öffentlich auszutragen, abgelehnt.

Foto: Bryan Bedder/ Getty Images
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Ein Bild aus glücklichen Zeiten: Bristol Palin und ihr Verlobter Levi Johnston, als Sarah Palin im September 2008 ihre Nominierung als Vizepräsidentschaftskandidatin neben John McCain akzeptierte. Die Schwangerschaft der damals 17-jährigen Bristol hatte den Wahlkampf ihrer Mutter überschattet. Die Republikanerin Palin hatte sich gegen Sex vor der Ehe ausgesprochen.

Foto: epa Thew/ picture-alliance/ dpa
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Palins älteste Tochter Bristol und Johnston hatten zunächst angekündigt, heiraten zu wollen. Dann wurde die Verlobung aber gelöst.

Foto: Charles Rex Arbogast/ AP
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Bristol Palin und ihr damaliger Verlobter Levi Johnston beim republikanischen Parteitag am 3. September 2008. Seit der Trennung kommt es immer wieder zu Verstimmungen zwischen dem Palin-Clan und dem Kindsvater.

Foto: epa Smith/ picture-alliance/ dpa
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Johnston hatte in diversen US-Medien ausführlich über die Beziehung zu seiner Ex-Freundin und der ehemaligen Gouverneurin von Alaska gesprochen. Er behauptete mehrfach, dass die erzkonservative Politikerin keineswegs eine musterhafte Gattin und Mutter sei. Die Ehe mit Todd Palin sei zum Bespiel zerrüttet.

Foto: PAUL J. RICHARDS/ AFP
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