Familienforschung: Erbguttest im Steinzeitgrab - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Familienforschung Erbguttest im Steinzeitgrab

Vater, Mutter und zwei Kinder, die sich im Grab an den Händen halten: Bei der Untersuchung von Steinzeitgräbern in Sachsen-Anhalt haben Forscher den ältesten Hinweis auf eine Kleinfamilie gefunden. Neue Analysen bestätigen die Verwandtschaft - und eine brutale Mordserie.
1 / 3

Vater, Mutter und zwei Kinder, die sich im Grab an den Händen halten: "Ganz liebevoll wurden die Toten von den Überlebenden bestattet", erklärt Sachsen-Anhalts Landesarchäologe Harald Meller. Bei der Untersuchung von Steinzeitgräbern in einem ortsteil von Naumburg haben Forscher den ältesten Hinweis auf eine Kleinfamilie gefunden. Dabei halfen ihnen DNA-Analysen.

Foto: LDA Sachsen-Anhalt, Juraj Lipták
2 / 3

Steinzeitgrab: Die Toten wurden von Gesicht zu Gesicht blickend bestattet, ihre Zuneigung wurde damit noch im Tode ausgedrückt.

Foto: PNAS
3 / 3

Grafische Darstellung: Ob die Kernfamilie von Mutter, Vater und Kindern damals bereits die vorherrschende Organisationseinheit der steinzeitlichen Gesellschaft der Schnurkeramiker war, steht durch den Fund noch nicht fest.

Foto: LDA Sachsen-Anhalt, Karol Schaue
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?