Familienforschung Erbguttest im Steinzeitgrab
Vater, Mutter und zwei Kinder, die sich im Grab an den Händen halten: Bei der Untersuchung von Steinzeitgräbern in Sachsen-Anhalt haben Forscher den ältesten Hinweis auf eine Kleinfamilie gefunden. Neue Analysen bestätigen die Verwandtschaft - und eine brutale Mordserie.
Vater, Mutter und zwei Kinder, die sich im Grab an den Händen halten: "Ganz liebevoll wurden die Toten von den Überlebenden bestattet", erklärt Sachsen-Anhalts Landesarchäologe Harald Meller. Bei der Untersuchung von Steinzeitgräbern in einem ortsteil von Naumburg haben Forscher den ältesten Hinweis auf eine Kleinfamilie gefunden. Dabei halfen ihnen DNA-Analysen.
Foto: LDA Sachsen-Anhalt, Juraj Lipták
Steinzeitgrab: Die Toten wurden von Gesicht zu Gesicht blickend bestattet, ihre Zuneigung wurde damit noch im Tode ausgedrückt.
Foto: PNAS
Grafische Darstellung: Ob die Kernfamilie von Mutter, Vater und Kindern damals bereits die vorherrschende Organisationseinheit der steinzeitlichen Gesellschaft der Schnurkeramiker war, steht durch den Fund noch nicht fest.
Foto: LDA Sachsen-Anhalt, Karol Schaue
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