Familiengeschichte - DER SPIEGEL
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Familiengeschichte Adolf und seine Söhne

Der Großvater schrieb über die sittlichen Gefahren des Radfahrens, der Sohn über Kampfflieger, der Enkel wollte Landwirt werden. Henryk M. Broder über eine deutsch-jüdische Familie auf dem Weg vom Kaiserreich in den Judenstaat.
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Kibbutz: Israelische Siedler bei einem Treffen mit ihren arabischen Nachbarn aus Anlass der Gründung des Kibbutz Yazur.

Foto: ASSOCIATED PRESS
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Adolf Theilhaber: Adolf Theilhaber stammte aus einer fränkischen Viehhändler-Familie und war Gynäkologe. Als Vorsitzender des Daniel-Bundes e.V. engagierte er sich für die "ethische Erneuerung des Judentums", u.a. durch die Gründung jüdischer Kleingarten-Anlagen.

Foto: privat
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Felix Aaron Theilhaber: Felix Aaron Theilhaber, 1884 in Bamberg geboren, trat in die Spuren seines Vaters Adolf und wurde ebenfalls Arzt, genauer: Dermatologe.

Foto: privat
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Felix Aaron Theilhaber: Felix Aaron Theilhaber (1884-1958) war sportbegeistert. In Palästina gründete er mit anderen Ärzten, die aus Deutschland, Österreich und der Tschechoslowakei gekommen waren, die "Kupat Cholim Maccabi", eine private Krankenkasse mit freier Arztwahl.

Foto: privat
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Lawrence von Arabien: Adin Talbar war verrückt auf Pferde und sah sich schon als der zweite Lawrence von Arabien.

Foto: AP
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Adin Talbar: Adin Talbar, 1921 in Wilmersdorf geboren, besuchte erst eine jüdisch-zionistische Schule und danach das Goethe Realgymnasium, bevor er 1935 mit seinen Eltern in das damalige britische Mandatsgebiet Palästina auswanderte. Sein Vater Felix Aaron Theilhaber war in Berlin ein bekannter Arzt. 1959, ein Jahr nach dem Tod des Vaters, hebraisiert der Sohn seinen deutschen Namen Theilhaber.

Foto: Henryk M. Broder
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