"Mortal Engines" Rollende Städte, die alles verschlingen
3000 Jahre in der Zukunft: Nach einem verheerenden Krieg lebt die Menschheit auf riesigen, rollenden Städten, den "Mortal Engines"
Hester Shaw, eine junge Rebellin, ist die Hauptfigur des Romans von Philip Reeve, der 2001 veröffentlicht wurde und drei Fortsetzungen hat. Gespielt wird Hester von der isländischen Newcomerin Hera Hilmar.
Heras Begleiter durch zahlreiche turbulente Abenteuer wird der junge Londoner Historiker Tom Natsworthy (Robert Sheehan): Sie ist tough, er eher tollpatschig. Eine schöne Rollenumkehr.
"Mortal Engines" - tödliche Maschinen - sind mobile Megastädte wie London, die alles in sich verschlingen und verwerten, was ihnen in die Quere kommt. Kleinere Ortschaften werden gejagt und einverleibt, Ressourcen und Menschen inklusive.
Furchen in der Kontinentalbrache: Zurück lassen die Städte tiefe Gräben im Gelände, in denen marodierende Banden und Gauner ihr Unwesen treiben. Europa ist in dieser Dystopie nur noch ein "great hunting ground", Amerika ist ausgelöscht.
Sinisteres Mastermind: Thaddeus Valentine (Hugo Weaving) ist der einflussreiche Chef der Londoner Historikergilde - und hat erschreckende Pläne mit antiker Zerstörungstechnik.
Unterstützung aus Fernost: Die südkoreanische Popsängerin und Schauspielerin Jihae gehört als Pilotin Anna Fang zur Anti-Traction-League, die den rollenden Städten Einhalt gebieten will. Sie hilft Hester und Tom bei ihrer Flucht aus London.
Spektakuläre Stunts und Visuals: "Mortal Engines" ist Überwältigungskino erster Güte. Die Tricks stammen von der neuseeländischen CGI-Schmiede Weta, die schon für die "Herr der Ringe"- und "Hobbit"-Filme arbeitete.
Hester (Hera Hilmar) trägt tiefe Narben aus ihrer düsteren Vergangenheit im Gesicht.
Diesmal nur als Produzent und Drehbuchautor im Geschäft: Peter Jackson. Auch Ehefrau Fran Walsh und Langzeitpartnerin Phlippa Boyens waren beim Skript von "Mortal Engines" dabei, Regie führte allerdings Christian Rivers, ein Spezialeffekte-Experte, der seit Jahren mit Jackson an dessen Projekten arbeitet. Auch er stammt aus Neuseeland, natürlich.