Fashion Week Berlin - DER SPIEGEL
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Fashion Week in Berlin Mögen die Schauen beginnen

Die ersten Schauen der Berliner Fashion Week zeigten Mode von schlicht bis opulent: Hien Le präsentierte gewohnt einfache Schnitte, Hoschek kombiniert Folklore mit Punk. Und Sissi Goetze verpasst den B-Boys von gestern anständige Klamotten.
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Hien Le hat am Dienstag die Fashion Week eröffnet. Einfachheit ist das Steckenpferd des jungen Designers. Auch diesmal setzt er auf dezente Schnitte, subtile Farben und überrascht im Kleinen. Zum Beispiel kombiniert er Stoffe mit unterschiedlichen Oberflächen. Ein Hingucker auf den zweiten Blick.

Foto: Frazer Harrison/ Getty Images for Mercedes-Benz
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In diesem Jahr hat sich Hien Le von Marc Rothko inspirieren lassen und experimentiert mit Farbverläufen. Wer Schrilles sucht, ist hier an der falschen Adresse. Wer Plissee, Gehäkeltes und Materialienmix mag, ist aber goldrichtig.

Foto: Marc Tirl/ dpa
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Bei der österreichischen Designerin Lena Hoschek ging es hingegen wie immer ausladend und sehr weiblich zu. Die Designerin ist für weibliche Retromode bekannt, die Frauenkurven schmeichelt.

Foto: Frazer Harrison/ Getty Images Mercedes-Benz
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Diesmal wird die Lady aber zum Punk: Hoschek verbindet Folklorelemente mit zerrissenen Jeans, und florale Muster mit Strumpfhosen voller Laufmaschen.

Foto: Frazer Harrison/ Getty Images Mercedes-Benz
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Natürlich dürfen aber auch die Hoschek-Klassiker nicht fehlen. Schmale Taille: Check. Tellerröcke: Check. Spitze, Schmollmünder und ein Hauch Attitüde: Check. Check. Check.

Foto: dapd
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Sissi Goetze macht Herrenbekleidung "für Jungs, mit denen ich aufgewachsen bin". Die da wären: streetsmarte, taffe Knaben, die auf klassische Stücke stehen. "Ich mag gegensätzlichen Pole", sagt die Designerin. "Einerseits der lässige, abgebrühte Typ von der Straße, anderseits der zugeknöpfte Nerd."

Foto: Peter Michael Dills/ Getty Images for Mercedes-Benz
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Das Ergebnis: Parkas und Bomberjacken und Anzüge für die Straßenkids. "Ich mache Mode für B-Boys, die aus Streetwear herausgewachsen sind."

Foto: Peter Michael Dills/ Getty Images for Mercedes-Benz
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Das Duo Perret Schaad ist bekannt für Eleganz mit einem Twist. Auch diesmal haben sie ihre Hausaufgaben gemacht.

Foto: Peter Michael Dills/ Getty Images for Marcedes-Benz
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Tutia Perret und Johanna Schaad zeigen, was sie am besten können: Ungewöhnliche, aber tragbare Silhouetten, fließende Seide, dezente Asymmetrie. Überraschungen: Fehlanzeige.

Foto: Frazer Harrison/ Getty Images for Mercedes-Benz
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Vielleicht hat Kilian Kerner es sich zu Herzen genommen, dass man seinen Entwürfen vorwarf, zu verkäuflich, zu glatt zu sein.

Foto: Peter Michael Dills/ Getty Images for Mercedes-Benz
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Jetzt macht er es wie die großen Designer: Ein Teil der Kollektion besteht aus Stücken, die die Aufmerksamkeit der Presse ködern. Ein anderer aus Sachen wie Strickjacken und Schals, die dann tatsächlich gekauft werden.

Foto: Peter Michael Dills/ Getty Images for Mercedes-Benz
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Ein paar Entwürfe erinnerten an Alice im Wunderland.

Foto: Peter Michael Dills/ Getty Images for Mercedes-Benz
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Aber unter spacigen Entwürfen blitzen auch mal gemütliche Maschen hervor. "Dieser Bruch zwischen tragbarer Mode und skulpturalen Experimenten war mir wichtig", sagt der Designer. Auf jeden Fall hätte man sich in diesem Mantel ohne Strick sicher eine Nierenentzündung geholt.

Foto: Peter Michael Dills/ Getty Images for Mercedes-Benz
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Und weiter geht es mit Volumen-Experimenten bei Leandro Cano.

Foto: JOHANNES EISELE/ AFP
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Im Juli 2012 gewann der Modemacher aus Seville den Nachwuchspreis "Designer for Tomorrow". Er präsentiert zum ersten Mal auf der Mercedes-Benz Fashion Week.

Foto: Peter Michael Dills/ Getty Images for Mercedes-Benz
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Und seine ersten Schritte im Scheinwerferlicht sind alles andere als zurückhaltend.

Foto: Markus Schreiber/ AP
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?