Fotostrecke Das "Pluriversum" laut Gucci
Schaut Dr. Frankenstein "Game of Thrones", kommt die neue Gucci-Kollektion dabei heraus.
Die Herbstkollektion hat das Motto "Cyborg". Einige Entwürfe sind aber deutlich von den Patriziern inspiriert.
Zwei Models trugen ihren Kopf als Nachbildung unter dem Arm - laut Michele ein Sinnbild für Identitätskrisen.
Michele erzeugt auf dem Laufsteg Bilder, die auch verstören können. Die Showlocation war diesmal ein nachgebauter Operationssaal.
Die Sturmhaube ist natürlich albern, aber das Kleid kann was: Look aus der neuen Gucci-Kollektion.
Unsere Identität ist nur eine soziale und kulturelle Konstruktion. Mann oder Frau, Christ oder Muslim, Hoch- oder Straßenkultur - Alessandro Michele hält nichts von solchen Kategorien.
So sieht ein Winterschuh bei Gucci aus.
Alessandro Michele hat ein Faible für tierische Symbolik. Besonders Schlangen haben es ihm angetan, sie sind sein Markenzeichen.
Weniger ist manchmal mehr: Am schönsten ist Micheles Arbeit, wenn er nicht ganz so aufdreht.
Klassischen Bürouniformen verpasst Alessandro Michele im Herbst einen College-Twist.
Unter den insgesamt 90 gezeigten Looks sind definitiv Teile, die einzeln getragen nicht ganz so bombastisch wirken wie der Von-Kopf-bis-Fuß-in-Gucci-Style. Zum Beispiel dieser Rock oder das Lederhemd.
Im Begleittext zur Show schreibt das Unternehmen: Einige Entwürfe verkörperten Guccis Konzept eines "Pluriversums". Hauptinspiration für die Kollektion sei Donna Haraways "Cyborg Manifest", ein Essay aus dem Jahr 1984, der die strikte Trennung zwischen Mensch, Tier und Maschinen ablehnt.