"FAZ"-Relaunch Heller, lichter, frischer
Frisch gepresst: Ein Mitarbeiter der Societaets-Druckerei sortiert die neu gestaltete "Frankfurter Allgemeine Zeitung".
Weintrinkende Annäherung: Südkoreas Präsident Roh Moo Hyun und Nordkoreas Diktator Kim Jong Il vereinbaren bei einem Gipfeltreffen, die "militärische Feindschaft zu beenden".
Altes Layout: "Die 'FAZ' verliert das ernste Gesicht des Konservatismus", schrieb DER SPIEGEL am 24. September.
"Beachtung des Visuellen": Die Überschriften haben eine neue, sehr elegante Schrifttype.
Luftiges Layout: Die Linien zwischen den Spalten sind verschwunden.
Modernes Gesicht der "FAZ": Gewöhnungsbedürftig für den wertekonservativen Teil der Leserschaft
Späte Revolution: "Das alte Layout wirkte wie schwere Arbeit", sagte Werner D'Inka, der Vorsitzende des "FAZ"-Herausgebergremiums dem SPIEGEL.
Harter Kampf um Leser: In den vergangenen neun Jahren sank die Zahl der verkauften "FAZ"-Exemplare um mehr als 40.000 Stück; die "Süddeutsche Zeitung", Hauptkonkurrent der "FAZ", gewann im selben Zeitraum 19.000 Leser hinzu.
Rückschau: "Seit ihrer Gründung hat die Zeitung ihr Äußeres immer wieder verändert", schreibt die "FAZ" über sich selbst. Ihrem Auftrag sei sie immer treu geblieben.
Vom Souverän getragen: Mehr als drei Viertel der Leser haben die neue Gestaltung laut d'Inka gut geheißen.
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