Fazit: Die Tops und Flops der EM - DER SPIEGEL
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Fazit Die Tops und Flops der EM

Das deutsche Duo Podolski/Schweinsteiger, die spanischen Kurzpass-Künstler oder Russlands Trainer Guus Hiddink - sie alle gehören zu den Gewinnern dieser EM. Die unangenehmen Seiten den Sports hat dagegen Tschechiens Keeper Peter Cech kennengelernt. Und auch Italiens Luca Toni musste enttäuscht nach Hause fahren.
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Flop I: Tschechiens Petr Cech gehört ohne Zweifel zu den besten Torhütern der Welt, doch im letzten Gruppenspiel gegen die Türkei hatte er einen schwarzen Tag erwischt. Der Patzer des 26-Jährigen ermöglichte Nihat kurz vor Schluss den Ausgleich. Am Ende siegten die Türken 3:2 und erreichten das Viertelfinale, Tschechien schied aus.

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Flop II: Italiens Stürmer Luca Toni kam als Bundesliga-Torschützenkönig (24 Treffer) zur EM - und erzielte trotz großer Chancen in vier Spielen nicht ein Tor. Dabei war die "Squadra Azzurra" auf die Künste des 31-Jährigen angewiesen und verabschiedete sich im Viertelfinale gegen Spanien (2:4 im Elfmeterschießen) glanzlos aus dem Turnier.

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Flop III: Frankreichs Verteidiger Willy Sagnol (r.). Nach schwachen Leistungen in den ersten beiden Spielen saß der Münchner Profi in der entscheidenden Partie gegen Italien (0:2) nur auf der Bank - und konnte dementsprechend das 0:2 nicht verhindern.

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Flop IV: Vor vier Jahren war Griechenlands Trainer Otto Rehhagel der Held, weil er eine Außenseiter-Truppe mit Defensiv-Fußball zum Titel führte. Das versuchte "Rehakles" nun erneut und scheiterte grandios: Ohne Sieg und mit nur einem Tor schieden die Griechen nach der Vorrunde aus.

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Flop V: Mittelfeldmann Luka Modric galt als Hoffnungsträger Kroatiens und kommender Superstar. Er lieferte ein ordentliches Turnier ab, doch im entscheidenden Moment versagten auch ihm die Nerven. Seinen Elfmeter im Viertelfinale gegen die Türkei setzte er am Tor vorbei und leitete so das Aus seiner Mannschaft ein.

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Top I: Mit Südkorea war er bei der WM 2002 ins Halbfinale gestürmt, und bei dieser EM führte Guus Hiddink Russland unter die letzten vier Teams. Da ist der große Andrang der Presse wenig überraschend.

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Top II: Zu den Höhepunkten dieser EM gehörten die Last-Minute-Tore der Türken, die hier Nihats 3:2-Siegtreffer gegen Tschechien bejubeln. Auch gegen die Schweiz (2:1) und Kroatien (3:1 im Elfmeterschießen) hatte das Team von Trainer Fatih Terim in letzter Sekunde wichtige Tore erzielt.

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Top III: Ivan Klasnic ist nach seiner Nierentransplantation die Rückkehr in den Profifußball gelungen. Bei der EM wurde er mit zwei Treffern Kroatiens bester Torjäger.

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Top IV: Spanien hat auf dem Weg zum Titel mit fantastischem Passspiel und schnellen Angriffen überzeugt. Häufig im Mittelpunkt: Barcelonas Xavi. Hier zeigt der 28-Jährige (hinten rechts) im Training seine Ballkunst.

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Top V: Bei Bayern München haben sie Probleme, doch in der deutschen Nationalmannschaft sorgten Lukas Podolski und Bastian Schweinsteiger auf den Außenpositionen für mächtig Wirbel.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?