Augsburgs Sieg gegen Stuttgart Ein früher Werner, ein glücklicher Bobadilla
Augsburg - zwar seit vier Spielen in Folge ohne Sieg, aber weiterhin auf Kurs Europa - begann furios. Die Stuttgarter wurden sofort unter Druck gesetzt. Folgerichtig brachte Tobias Werner den FCA früh in Führung. Er profitierte von einem Ausflug des Stuttgarter Keepers Sven Ulreich.
Es entwickelte sich ein spannendes Duell auf Augenhöhe. Augsburg versuchte weiterhin, die Kontrolle über die Partie zu übernehmen, Stuttgart hatte durch Konter gute Chancen.
Die erste nutzte Daniel Ginczek sofort aus. Der Angreifer befindet sich in Top-Form, hat in den vergangenen drei Partien vier Treffer erzielt. Der ehemalige Dortmunder profitierte von einem genauen Zuspiel von Filip Kostic.
Der VfB wurde immer besser und stellte die Augsburger Defensive vor einige schwierige Aufgaben. Abermals Ginczek verpasste noch in der ersten Hälfte die mögliche Wende. FCA-Torhüter Marwin Hitz rettete in höchster Not (39. Minute).
Im zweiten Durchgang war es ein Duell auf Augenhöhe, mit leichten Vorteilen für die Gäste aus Stuttgart. Kapitän Christian Gentner konnte seine Offensivspieler ein ums andere Mal in Szene setzen. Alexandru Maxim und Kostic trafen aber trotz guter Gelegenheiten nicht.
Die Augsburger hatten zwar mehr Spielanteile, die Stuttgarter standen aber defensiv sicher. Adam Hlousek hatte die linke Seite gegen Alexander Esswein nach anfänglichen Schwierigkeiten gut im Griff.
Die Partie verflachte zunehmend. Die Stuttgarter wollten nicht, die Augsburger konnten sich offensiv nicht durchsetzen. Bis ein Wechsel von Trainer Markus Weinzierl nochmal für eine bessere Struktur sorgte.
Halil Altintop gab nach Rückenbeschwerden sein Comeback, initiierte die Angriffe gekonnt. Von einem profitierte Angreifer Raúl Bobadilla, der nach einem Schuss von Daniel Baier zur erneuten Führung für die Augsburger einschoss.
Nach zuletzt vier sieglosen Spielen dürfen die Augsburger wieder jubeln.