Schalke-Trainer Keller "...das wird auch lange so bleiben"
Seit Dezember 2012 ist Jens Keller Trainer bei Schalke 04. Er hat die Mannschaft zweimal in die Champions League geführt. Doch er hat es nicht leicht: "Ich werde kritischer gesehen als andere Trainer. Das ist auf Schalke so."
Einen resignierten Eindruck möchte er nicht machen. Neulich äußerte er in der "Sportbild" Rücktrittsgedanken. Davon will er jetzt nichts mehr wissen. Er habe noch nie irgendwo hingeschmissen.
Im persönlichen Gespräch wirkt Keller selbstbewusst. Er verweist demonstrativ auf seine Erfolge. Möglicherweise aus Trotz gegen die Kritik.
Zu seinen Errungenschaften auf Schalke zählt er unter anderem, dass er viele junge Spieler ins Team eingebaut habe. Hier spricht der Trainer mit Max Meyer, der unter Keller in der Bundesliga debütierte.
Sportchef Horst Heldt (l.) im Gespräch mit Keller. Dass der ehemalige Mainzer Trainer Thomas Tuchel immer wieder Thema ist auf Schalke, beunruhigt Keller nach eigener Aussage nicht. "Unterm Strich bin ich Trainer auf Schalke, und das wird auch noch lange so bleiben", sagt er.
Wenn man ihn nach möglichen Fehlern fragt, fällt ihm seine Außendarstellung ein. In den ersten Monaten seiner Amtszeit sei er sicher etwas verschlossen gewesen gegenüber den Medien. Sportliche Verfehlungen hat er sich seiner Meinung nach nicht geleistet.