Federn Einzigartige Kunsstücke der Evolution
Königsparadiesvogel: Die beiden mittleren, schmalen Schwanzfedern ragen aus den übrigen Federn des Schwanzes heraus. Sie haben eine Länge von zwölf Zentimetern und enden in einer spiralförmigen Fahne. Unter den Flügel hat der Königs-Paradiesvogel grau und grün gefärbte Federbüschel, die er während der Balz zu Fächern entfalten kann.
Goldspecht: Der Vogel nutzt seine Schwanzfeder als Kletterstütze.
Goldkopfquetzal: Seine Schwanzfeder dient ihm als Schmuck.
Rothaubenturako: Die Farbe der Flügelfeder kommt durch Kupferpigmente zustande. Er nutzt sie auch zum Imponieren.
Mit hundert Augen: Der männliche Argusfasan in Südostasien ist ein recht unauffälliger Vogel bis er anfängt, vor einer Henne zu tanzen. Dann spreizt er seine riesigen Flügelfedern, so dass die spektakuläre Innenseite sichtbar wird (hier, vergrößert, ein Ausschnitt von zehn Zentimetern). Hunderte von edelsteinähnlich schimmernden Augenflecken bezaubern das Weibchen.