Fehlende Orientierung Herumirren im Kreis ist menschlich
Sie irren in der Wüste herum - und merken irgendwann, dass sie die ganze Zeit im Kreis gelaufen sind. Das aus vielen Filmen bekannte Szenario entspricht der Realität, haben deutsche Wissenschaftler nun herausgefunden. Ohne Orientierungshilfe kann man maximal 20 Meter geradeaus gehen.
Orientierungsexperiment: Forscher Jan Souman kontrolliert den Sitz der undurchsichtigen Brille seiner Kollegin.
Foto: Thomas Kienzle/ ASSOCIATED PRESS
Orientierungslos: Ohne jegliche Orientierungshilfen weichen Menschen immer wieder von der geraden Bahn ab.
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Maximal 20 Meter schafften es die Probanden mit verbundenen Augen im Experiment, geradeaus zu gehen.
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Souman: "Wir können den Sinneseindrücken aus Augen, Ohren und Gleichgewichtsorganen nicht bedingungslos vertrauen", folgert Souman. "Vielmehr nutzen wir zusätzliche äußere Orientierungshilfen wie Berge, Sonne oder Gebäude, mit denen unsere Wahrnehmung abgeglichen und gegebenenfalls korrigiert wird."
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