Fehler in Historienfilmen - DER SPIEGEL
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Wenn Drehbuchautoren Geschichte schreiben Turnschuhe am französischen Königshof

Mammuts halfen beim Pyramidenbau, Frankreichs König Ludwig XVI. hatte Angst vor Sex und eine jüdische Eliteeinheit skalpierte im Zweiten Weltkrieg jede Menge Nazis - zumindest wenn man Hollywood glaubt. einestages hat die dreistesten Fehler in Historienfilmen gefunden. Und die schönsten.
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Illegales Wagenrennen: Judah Ben Hur treibt wie wahnsinnig das Pferdegespann an. Sein Erzfeind Messala ist ihm nicht nur dicht auf den Fersen, er trachtet ihm auch nach dem Leben. Mit rotierenden Messern, die an den Rädern seines Wagens befestigt sind und gnadenlos alles zerstückeln, was in ihre Nähe kommt. Natürlich gab es solche gemeinen Waffen nicht bei den Wagenrennen im alten Rom. Trotzdem wäre das legendäre Wagenrennen in "Ben Hur" (1959) wohl nur halb so spannend gewesen, hätte der Regisseur dieses Detail nicht dazu erfunden. Mal ganz abgesehen davon, dass nach Meinung der Historiker der grandiose Showdown zwischen Ben Hur und Messala ohnehin gar nicht möglich gewesen wäre. Als Mitgliedern der Oberschicht wäre es den beiden schlicht nicht erlaubt worden, an diesem mörderischen Rennen teilzunehmen.

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Wer hat's erbeutet? Zumindest die Rahmenhandlung von "U-571" aus dem Jahr 2000 entspricht den Tatsachen. Ein alliierter Zerstörer entert ein deutsches U-Boot und schnappt sich eine der legendären Enigma-Chiffriermaschinen und die dazugehörigen Codebücher. So weit, so wahr. Tatsächlich kamen die Alliierten durch das Aufbringen eines Nazi-Unterseeboots im Zweiten Weltkrieg an das Chiffriergerät. Um das US-Publikum glücklich zu machen, schummelte der Drehbuchautor David Ayer allerdings einen patriotischen Dreher in die Story: Im Film erbeuten Amerikaner das Verschlüsselungssystem. Tatsächlich wurde es aber am 9. Mai 1941 von der Besatzung des britischen Zerstörer "HMS Bulldog" erobert. Der damalige britische Premierminister Tony Blair nannte den Film deswegen entrüstet "einen Angriff auf die Erinnerungen" jener, die an der Aktion beteiligt waren.

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Spartanische Kriegsführung: "300" ist eine der originalgetreuesten Comicverfilmungen überhaupt. Nahezu Bild für Bild versetzt Regisseur Zack Snyder die Vorlage des Autors Frank Miller in Bewegung. Das Ergebnis ist dennoch ganz dem Zauber des Kinos verpflichtet. Der persische König Xerxes schickt bei der Schlacht bei den Thermophylen die Schrecken der ganzen Welt gegen die Spartaner in den Kampf. Hier stampft ein gigantisches Kriegsnashorn König Leonidas und seinen Kriegern entgegen, fernöstliche Untotenkrieger greifen an und geheimnisvolle Magier lassen ihre dunklen Kräfte walten. Mit der Überlieferung des Herodot hat das natürlich nicht viel zu tun. Xerxes war ein bärtiger Lockenkopf und kein metrosexueller, riesenhafter Halbgott mit einer Leidenschaft für Piercings. Der Verräter Ephialtes war nicht missgestaltet. Und nicht einmal bei der Rüstung der Comic-Krieger wurde Wert auf Originalität gelegt - die Spartaner trugen bronzene Brustpanzer und nicht nur Ledershorts.

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Chucks und Sexangst: Kann man es Regisseurin Sofia Coppola verübeln, dass sie in "Marie Antoinette" (2006) ein Paar Chucks unter die Reihen königlicher Pumps geschmuggelt? Bei einem Pop-Biopic, in dem das Leben am französischen Königshof von Bands wie The Strokes, New Order oder The Cure untermalt wird, wohl kaum. Die Antwort auf die Frage, warum die junge Marie einfach nicht schwanger werden will, ist trotzdem sehr gewagt: Weil der junge Regent Louis XVI Angst vor Sex hat, sagt Coppola im Film. Tatsächlich hatte die Verzögerung mit ziemlicher Sicherheit medizinische Ursachen. 2002 entdeckte die französische Historikerin Simone Bertière eine pikante Hofkorrespondenz, in der angedeutet wird, dass Louis' "Degen von beachtlicher Größe" möglicherweise nicht zu Maries "schmalem Pfad" passte.

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Der Rückschlag nach der Offensive: Die Ardennenoffensive war die letzte deutsche Großoffensive des Zweiten Weltkriegs. Am 16. Dezember 1944 durchbrach die Deutsche Wehrmacht die Front in Belgien und Luxemburg. Nur 20 Jahre später wurde der historische Wendepunkt unter dem Titel "Die letzte Schlacht" verfilmt. Abei wurden scheinbar alle Details über die Kampfhandlungen vergessen. Weder Jahreszeit noch Gelände entsprechen den Tatsachen. Während der Angriff in einer hügeligen Landschaft voller Bäume mitten im verschneiten Belgien stattfand, fanden die Dreharbeiten im milden Spanien statt - die Nachbildung der verschneiten Landschaft gelang eher schlecht als recht. Zudem wurden die Tiger- und Sherman-Panzer einfach durch neuere Modelle ersetzt, die nicht einmal die richtigen Farben hatten. Den ehemaligen Oberbefehlshaber der Alliierten und Ex-Präsidenten Dwight D. Eisenhower wurmten Ungenauigkeiten wie diese so sehr, dass aus dem Ruhestand eine Pressekonferenz einberief, um seinen Unmut über den Film zu äußern.

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Zu frühe Rocker, dreijährige Mütter: Was für ein smarter Schotte! In "Braveheart" von 1995 führt der Volksheld William Wallace (Mel Gibson mit blau angemaltem Gesicht) seine Landsmänner gegen die Engländer, verführt Isabella de France, die Frau von König Edward II., und zeugt mit ihr Edward III. Ein Blick in die Geschichtsbücher offenbart jedoch, dass Isabella zu dieser Zeit noch ein Baby war. Und Edward III wurde erst sieben Jahre nach Wallace' Hinrichtung in London geboren. Hinzu kommt noch ein modischer Fauxpas: Die feschen Kilts, mit denen die Schotten in die Schlacht ziehen, wurden erst 300 Jahre später erfunden. Und was sagt Regisseur Mel Gibson zu dem historischen Durcheinander? Das Drehbuch sei schlichtweg "filmisch fesselnder" als die historischen Fakten - die fünf Oscars geben ihm wohl Recht.

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Lang lebte der Kaiser: "Bei einem geschichtlichen Thema liegt die Herausforderung wirklich darin, zu sehen, wie genau man sein kann", schwärmte Regisseur Ridley Scott über die Produktion seines Sandalenepos "Gladiator" (2000). Am Ende nahm er es dann aber nicht ganz so genau. Outfits, Architektur und Einrichtung sind ein einziger, wilder Epochen-Mix. Und auch der Kaisernachfolger Commodus (Joaquin Phoenix) hat mächtig unter der Feder der Drehbuchautoren gelitten. Im Film ist er ein hinterhältiger Feigling, der mit seiner eigenen Schwester ins Bett geht. Wenige Monate nach seiner Krönung wird er unter dem Jubel des römischen Volkes in der Arena getötet. Der echte Commodus regierte zwölf Jahre - und wurde schließlich in seinem Palast von einem Ringer getötet. Den hatte seine Geliebte Marcia angeheuert - weil Commodus sie zum Saturnfest hinrichten lassen wollte.

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Zu nett, um wahr zu sein: Selten war ein Familienvater auf der Leinwand so sympathisch wie Mel Gibsons Charakter in Roland Emmerichs "Der Patriot" (2000). Dort wird der Protagonist erst in die Wirren des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges gezogen, weil britische Soldaten einen seiner Söhne niederschießen und seine Farm niederbrennen. In Wirklichkeit war Francis "Sumpf-Fuchs" Marion, das Vorbild für Gibsons Charakter, nicht der aufgeklärte Daddy, den der Film uns verkaufen will. Vielmehr hatte die historische Figur gar keine Kinder. Stattdessen hielt Marion Sklaven, und Historiker fanden Hinweise darauf, dass er reihenweise Frauen vergewaltigt und Indianer zum Vergnügen getötet haben soll. Und die finale Schlacht, in der Mel und seine Truppen die Engländer vernichtend schlagen? Haben in Wirklichkeit die Briten gewonnen.

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Wenn Disney Geschichte schreibt: Man mag es kaum glauben, aber der Zeichentrickfilm "Pocahontas" von 1995 beruht tatsächlich auf realen Personen. Anfang des 17: Jahrhunderts zog der englische Abenteurer John Smith aus, um das junge Amerika zu erkunden - im Film entdeckt er außerdem die Liebe. Nach den historischen Fakten wäre Lovestory zwischen Smith und der Indianerin Pocahontas wohl reichlich schräg gewesen. Denn Tatsächlich war sie erst zehn oder elf Jahre alt, als sie Smith begegnete. Die Siedlung Jamestown besuchte sie dennoch regelmäßig, brachte manchmal Geschenke und rettete tatsächlich einmal Siedler vor einem Hinterhalt. Das Verhältnis zu John Smith war aber rein freundschaftlich.

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Liebe statt Literatur: "Shakespeare in Love" von 1998 ist eine ebenso schnelle wie gewitzte Komödie - und diesem Diktat beugt sich auch die Story. Bei der Vorstellung, dass Shakespeare durch eine hemmungslose Romanze auf die Idee für "Romeo und Julia" gekommen ist, fällt hartgesottenen Literaturhistorikern wohl der Duden aus der Hand. In Wahrheit entwickelte Englands bekanntester Autor sein Stück aus literarischen Vorlagen, die bis zu den "Metamorphosen" des römischen Dichters Ovid zurückgehen. Aber im Kino sieht man eben lieber dem smarten Joseph Fiennes beim Flirten zu, als einem gebeugten Bücherwurm in seiner staubigen Studierstube über die Schulter zu schauen.

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Mammuts im Wunderland: Roland Emmerichs letzter Film heißt zwar "10.000 BC" - Archäologen werden bei dieser zeitlichen Verortung allerdings nur fassungslos den Kopf schütteln. Nun gut, Emmerich ist Hollywoods Experte für ganz und gar gigantisches Kino. Insofern kann man ihm wohl kaum verübeln, dass er die Wollhaarmammuts, die kaum größer waren als heutige Elefantenarten, auf monsterfilmtaugliches Format aufgepumpt hat. In manchen Szenen fragt man sich dennoch, was die Elefantenvorfahren überhaupt dort verloren haben. Etwa, wenn sie als Zugtiere beim Bau von Pyramiden und einer Sphinx helfen. Die wurden übrigens auch erst rund 7000 Jahre später gebaut. Auch Segelschiffe, Schwerter und die Idee, Pferde als Reittiere zu zähmen, waren 10.000 v. Chr. Noch lange nicht in Sicht. Das Unglaubwürdigste an dem ganzen Film ist allerdings die Liebesgeschichte zwischen dem von Selbstzweifeln geplagten Jäger und dem Steinzeitgirl - mit gezupften Augenbrauen.

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Utopien statt Sex und Crime: Die "Meuterei auf der Bounty" von 1935 mit Clark Gable in der Hauptrolle strotzt nur so vor historischen Ungereimtheiten. Weder war der Captain der "Bounty", William Bligh, je an Bord der "HMS Pandora", die die Meuterer verfolgte, noch war er beim Gerichtsverfahren gegen die auf Tahiti verbliebenen Meuterer zugegen. Außerdem war er bei weitem nicht so sadistisch veranlagt wie im Film dargestellt: Dort lässt er einen aufmüpfigen Matrosen kielholen, einen weiteren auspeitschen - und zwar, als der bereits tot ist. Tatsächlich, das belegen die akribisch geführten Schiffstagebücher, wurde auf der "Bounty" deutlich weniger gepeitscht als auf anderen Schiffen jener Zeit. Beschönigend wird das Licht im Film nur auf den Ausgang der Meuterei geworfen: In einer feurigen Rede fordert Clark Gable als Anführer Fletcher Christian seine Gefolgsleute auf, gemeinsam mit ihm auf den Pitcairn Islands die perfekte Gesellschaft zu erschaffen. Die Wirklichkeit sah anders aus: Ohne das straffe Korsett der Navy entgleisten die Männer komplett und verwandelten ihr Lager auf den Pitcairn Islands in eine alkoholgeschwängerte Hölle, in der Mord und Vergewaltigung an der Tagesordnung waren. Nur in einem Detail waren die Macher des Films ganz geschichtsversessen: Weil für die Matrosen des 18. Jahrhunderts Bartverbot herrschte, musste Clark Gable seinen charakteristischen Schnauzer abrasieren.

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Kitsch, Dramatik und eine Spende: Viele Filmkritiker und Kinogänger watschten "Titanic" als Kitsch ab - und tatsächlich ist die Haupthandlung von James Camerons Schiffsuntergangsepos frei erfunden. Die ausufernde Romanze zwischen Jack Dawson (Leonardo DiCaprio) und Rose DeWitt Bukater (Kate Winslet) hätte in Wahrheit nie stattfinden können, weil die Passagiere der einzelnen Klassen strikt voneinander getrennt wurden. Doch nicht nur in diesem Punkt half Cameron zugunsten der Dramatik nach. So existierten die Gatter vor den Zugängen zu den Quartieren der dritten Klasse nicht, um jene Passagiere vom Entern der Rettungsboote ab-, sondern um Krankheiten vom Rest des Schiffes fernzuhalten. Und auch die Geschichte des Offiziers William Murdoch, der im Film erst ein Schmiergeld annimmt, dann zwei Passagiere beim Entern des Rettungsbootes und anschließend sich selbst erschießt, ist eine Räuberpistole. Die Nachfahren von Murdoch protestierten so heftig gegen Camerons Darstellung ihres Verwandten, das Angestellte der Filmfirma in Murdochs Heimatstadt flogen und an die Murdoch-Gedächtnis-Stiftung spendeten.

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Traumtreffen im Filmland: Manchmal muss man einfach auf alle historischen Begebenheiten pfeifen. Wo sonst könnten sich der schlechteste Regisseur aller Zeiten und eines der größten Regiegenies in einer Bar treffen und über das Filmemachen reden, wenn nicht in einem Film? In Tim Burtons Biopic "Ed Wood" von 1994 trifft Orson Welles auf Ed Wood - nachdem dieser frustriert und in Frauenkleidern vom Set seines Films "Plan 9 From Outer Space" abgehauen ist. Welles rät Wood, sich durchzusetzen. "Visionen sind es Wert, dafür zu kämpfen", erklärt Welles dem jungen Regisseur. In Wirklichkeit sind sich die beiden nie begegnet. Aber wäre es nicht bezaubernd, wenn sie sich getroffen hätten?

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Der untreue Bankräuber: Auf den ersten Blick wirkt Michael Manns neuester Film "Public Enemies" über den berühmten Bankräuber John Dillinger, als würde er sklavisch die historischen Fakten nachbeten. Doch gerade in den Beziehungen zwischen den Protagonisten nimmt er sich große Freiheiten, um ihre Schicksale stärker miteinander zu verflechten. Dillinger beispielsweise ist gar nicht so treu, wie dargestellt. Die Frau, mit der er ins Kino geht, bevor er erschossen wird, war in Wahrheit nicht irgendeine Bekannte, sondern eine Geliebte. Anna Sage, die Frau die ihn an das FBI verrät hingegen war gar nicht mit dem Bankräuber befreundet - sie kannte ihn kaum.

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Der Freund des Elefanten: Mit "Der Elefantenmensch" machte David Lynch 1981 aus der Lebensgeschichte des von schweren körperlichen Deformationen gezeichneten Briten John Merrick einen extrem eindringlichen Film. Die Maske wurde nach Originalabdrücken von Merricks Körper angefertigt und überzeugte so sehr, dass die Academy wegen dieser Leistung eigens einen Oscar für das Beste Make-up ins Leben rief (den ersten Gewinner gab es allerdings erst 1982 - für John Landis' "American Werewolf"). Doch bei der Story selbst wurde Lynch etwas rührselig. So gibt es in Wahrheit keine Hinweise darauf, dass John Merrick schlecht behandelt wurde, während er mit der Freak-Show durch die Lande zog. Im Gegenteil: Der Direktor des Kuriositätenkabinetts soll sogar ein guter Freund gewesen sein. Daher musste der Elefantenmensch auch nicht von dem Arzt Frederick Treves gerettet werden - er schrieb diesem einfach einen Brief, in dem er um Hilfe bat.

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Der Filmhistoriker: Eine Gruppe jüdischer Nazijäger im besetzten Frankreich und ein blutiger Showdown, bei dem die halbe nationalsozialistische Führungsriege drauf geht - in einem Kinosaal. Quentin Tarantinos "Inglourious Basterds" pfeift lustvoll auf historische Tatsachen. Stattdessen macht der Regisseur lieber das, was er am besten kann: Er schreibt Kinogeschichte.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?